Diese Website speichert Cookies auf Ihrem Computer. Diese Cookies werden verwendet, um Ihre Website zu optimieren und Ihnen einen persönlich auf Sie zugeschnittenen Service bereitstellen zu können, sowohl auf dieser Website als auch auf anderen Medienkanälen. Mehr erfahren über die von uns eingesetzten Cookies finden Sie in unserer Datenschutzrichtlinie
Anzeige
Anzeige

Michael Schulte fährt für Deutschland zum ESC

Berlin. Am 12. Mai steigt das ESC-Finale in Lissabon. Der gut geerdete Sänger Michael Schulte rechnet sich einige Chancen aus.

Michael Schulte fährt für Deutschland zum ESC

Michael Schulte geht für Deutschland ins ESC-Rennen. Foto: Felix Hörhager

Michael Schulte ist vorsichtig optimistisch: Er glaubt an seine Chance, im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) nicht ganz hinten zu landen, so wie die deutschen Teilnehmer der vergangenen Jahre.

Aber der 28-Jährige rechnet eher damit, dass Bulgarien gewinnt, wie er im Interview sagt. Dem Sänger, der im niedersächsischen Buxtehude wohnt, ist der Erfolg nicht zu Kopf gestiegen. Aufgewachsen ist er in der Nähe von Flensburg, in der Stadt unweit der dänischen Grenze hat er auch das Abitur gemacht. Wenn er von sich erzählt, klingt er kein bisschen abgehoben.

Viele Fans vergleichen seine Musik mit der von Ed Sheeran, dem sympathischen britischen Singer-Songwriter, der noch etwas jünger ist als Schulte selbst. Auch das Stück, mit dem er beim ESC-Vorentscheid im Februar gewonnen hat, hat manche an Sheeran erinnert: „You Let Me Walk Alone“ heißt es, eine gefühlvolle Ballade, die Schulte seinem Vater gewidmet hat. Als er starb, war sein Sohn noch ein Teenager.

Seitdem hat Schulte auf vielen Bühnen gestanden, er ist kein Nobody mehr und auch kein blutiger Anfänger. Bei der ersten Staffel der Castingshow „The Voice of Germany“ (2011/2012) schaffte es der rothaarige Sänger, der Texte auf Englisch bevorzugt, bis ins Finale und landete schließlich auf dem dritten Platz. Danach war Schulte regelmäßig auf Tour, brachte neue Alben heraus, 2017 „Hold The Rhythm“. Seinen Stil nennt er eine Mischung aus Pop, Alternative, Independent und Rock.

Schon vor mehr als zehn Jahren hatte er angefangen, auf YouTube Videos von sich und seiner Musik hochzuladen, die mehr als 50 Millionen Mal abgerufen wurden. Am 12. Mai, dem Tag des Finales in Lissabon, entscheidet sich, ob er bald noch viele Fans mehr hat.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

CD-Kritik

Cooler Gitarrengott: Johnny Marrs „Call The Comet“

Berlin. Sein melodisches Gitarrenspiel für The Smiths gilt als eine der besten Errungenschaften der popmusikalisch schlecht beleumundeten 80er. Als Solokünstler war Johnny Marr indes nur in Maßen erfolgreich. Mit dem neuen Album könnte sich das ändern.mehr...

CD-Kritik

Madsen: Komplettes Album über Ängste

Berlin. Ihrem Sound sind Madsen treu geblieben. Die Band aus Niedersachsen liefert auch auf dem siebten Studioalbum „Lichtjahre“ ihren Rock-Pop-Punk-Mix ab. Doch die Texte handeln mehr vom Ringen mit dem eigenen Widerwillen als früher.mehr...

Musik

Ermittlungen gegen Kollegah und Farid Bang eingestellt

Düsseldorf. Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft hat die umstrittenen Liedzeilen von der Musiker Kollegah und Farid Bang geprüft. Ergebnis: Auch „Gangsta-Rap“ kann sich auf die vom Grundgesetz garantierte Kunstfreiheit berufen.mehr...