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Michaty: "Ich spüre deutlich meine Oberschenkel"

Fremdgänger

BOCHUM. Die 100-Jedermann-Kilometer-Strecke des SparkassenGiros meisterten Nico Michaty und Frank Heinemann aus der Nachwuchsabteilung des VfL Bochum am Sonntagmorgen im strömenden Regen. RN-Redakteur Jens Lukas befragte Nico Michaty zu seinen Eindrücken während der Fahrt.

von Von Jens Lukas

, 09.08.2010
Michaty: "Ich spüre deutlich meine Oberschenkel"

Frank Heinemann (links) und Nico Michaty beim JedermannGiro über 100 Kilometer.

Herr Michaty, Sie haben die lange Strecke gewählt. Das war wahrscheinlich eine recht große Herausforderung? Nico Michaty: Ja, ich bin zum ersten Mal beim Giro mitgefahren. Ich spüre ein paar Stunden danach bereits deutlich meine Oberschenkel. Ihre Spieler haben sich für die kürzere 50-Kilometer-Strecke entschieden. Waren Sie deshalb Einzelkämpfer? Nico Michaty: Nein, ich bin ja zusammen mit Funny Heinemann gefahren. Wir sind auch in einer recht passablen Zeit zusammen ins Ziel gekommen (3:28:32 Stunden, Anm.d.Red.). Zu diesem Zeitpunkt waren Ihre Spieler bereits fertig mit dem Rennen... Nico Michaty: Natürlich. Allerdings mit nicht wirklich berauschenden Zeiten, wie ich im Internet gesehen habe. Allerdings sollten sie nur einfach auf andere Art und Weise als im Fußball an ihre Grenzen gehen. Sagen Sie als Fahrradexperte? Nico Michaty: Ich muss gestehen: Das letzte Mal, dass ich viel Fahrrad gefahren bin, war in meiner Schulzeit - mit einem BMX oder Mountainbike. Und beim Giro 20111 sind Sie auch wieder mit dabei? Nico Michaty: Warum nicht? Das kann ich mir gut vorstellen. Während des Rennens konnte man trotz Regens einige landschaftlich schöne Ecken von Bochum sehen, die man bislang noch nicht so wahrgenommen hat. Wie etwa das Lottental bei Stiepel. Ich bin allerdings ehrlich: In der letzten Runde hatte ich dafür kein Auge mehr, weil das Rennen dann doch sehr anstrengend war.