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Mietrecht: Zu große Veränderungen nach Sanierung unerlaubt

Berlin. Reparaturen und Sanierungen aller Art fallen immer wieder an. Entsteht durch die Arbeiten allerdings eine Wertminderung der Mietsache, hat der Mieter das Recht die originale Beschaffenheit vom Vermieter zu verlangen.

Mietrecht: Zu große Veränderungen nach Sanierung unerlaubt

Mieter können sich bei zu großen Veränderungen nach der Sanierung wehren. Foto: Axel Heimken

Verändert der Vermieter eine Wohnung bei einer Sanierung erheblich, kann der Mieter die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes verlangen. Darüber informiert der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland.

Generell muss der Vermieter dafür Sorge tragen, dass der ursprüngliche Zustand der Mietsache möglichst erhalten oder etwa nach Reparaturen wiederhergestellt wird. Er darf die Mietsache dabei nur unwesentlich und ohne Wertverlust verändern.

Konkret bedeutet das: Wenn ein Vermieter den Fliesenbodenbelag einer Terrasse gegen Holzboden austauscht oder den Teppichboden in den Wohnräumen durch Laminat ersetzt, muss der Mieter das nicht hinnehmen. Er kann sich dagegen wehren, wenn der strittige Bodenbelag die Mietsache insgesamt in nicht unerheblichem Maße prägt.

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