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Alle Artikel zum Thema: Migration

Migration

München. Im vergangenen Jahr hat die Bundespolizei in Bayern im Vergleich zu 2016 weitaus weniger unerlaubte Einreisen festgestellt als im Vorjahr. 2017 sind etwa 19 370 Menschen über Österreich und Tschechien illegal nach Bayern eingereist oder haben versucht, über die zwei Nachbarstaaten unerlaubt in den Freistaat zu kommen. Das teilte die Bundespolizeidirektion München mit. Für 2016 lag diese Zahl noch bei etwa 126 900.mehr...

Cottbus. Nach einer Reihe von Auseinandersetzungen zwischen Syrern und Deutschen wird die Stadt Cottbus zunächst keine weiteren Flüchtlinge mehr aufnehmen. Dies teilte das brandenburgische Innenministerium nach einem Besuch von Minister Karl-Heinz Schröter in der Stadt mit. Aus der Zentralen Aufnahmestelle des Landes würden keine Flüchtlinge mehr nach Cottbus gewiesen. Zuletzt hatten zwei 15 und 16 Jahre alte Syrer nach einem Streit unter Jugendlichen einen 16-Jährigen Deutschen mit einem Messer im Gesicht verletzt. Beide wurden gefasst und in Untersuchungshaft genommen.mehr...

Berlin. Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat im Bundestag dafür geworben, den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus weiter ausgesetzt zu lassen. Und zwar so lange, bis die nächste Regierung neue Regeln dafür festgelegt hat. Bei der ersten Beratung über einen entsprechenden Antrag der Unionsfraktion sagte der Minister der Nachzug von Ehepartnern, Kindern und Eltern von Minderjährigen solle in einigen Monaten wieder erlaubt werden. Aktuell müsse aber eine Übergangslösung gefunden werden.mehr...

Berlin. Die Union plädiert für eine „humanitäre und zugleich verantwortungsvolle Zuwanderungspolitik“. Allerdings versteht darunter jede Bundestagsfraktion etwas anderes, wie die aktuelle Debatte über den Familiennachzug zu Flüchtlingen zeigt.mehr...

Schlaglichter

19.01.2018

Bundestag berät über Familiennachzug

Berlin. Die Union bringt heute im Bundestag einen Gesetzentwurf zum Familiennachzug für Flüchtlinge ein. CDU und CSU wollen erreichen, dass die Familienzusammenführung für subsidiär Schutzberechtigte mindestens so lange ausgesetzt bleibt, bis die nächste Regierung dafür neue Regeln aufgestellt hat. Die im Asylpaket II beschlossene Aussetzung würde, wenn es keine Verlängerung gibt, am 17. März enden. AfD, Grüne, FDP und Linke haben zu dem Thema alle eigene Vorschläge erarbeitet.mehr...

Berlin. Durch die Zuwanderung aus islamischen Ländern sieht die AfD die Frauenrechte in Deutschland in Gefahr. Durch die fortschreitende Islamisierung Europas würden Frauen seit Jahrzehnten schleichend ihrer Grundrechte beraubt, sagte die AfD-Abgeordnete Nicole Höchst bei einer Aktuellen Stunde im Bundestag. Die anderen Fraktionen warfen der Partei aber vor, selber für ein überholtes Frauenbild zu stehen und Gewalttaten gegen Frauen für rassistische Hetze zu instrumentalisieren.mehr...

Schlaglichter

18.01.2018

Trump passt Mauerpläne der Realität an

Washington. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump scheint ihre Pläne zum Bau einer Mauer entlang der 3000 Kilometer langen Südgrenze zu Mexiko schrittweise zu modifizieren. Der Stabschef im Weißen Haus John Kelly sagte unter anderem auf Fox News, Trump habe „seine Sicht auf einige Dinge geändert.“ Regieren sei schwieriger als Wahlkampf. Der Präsident schrieb auf Twitter, eine durchgehende Mauer sei niemals in der Diskussion gewesen. „Sie sollte nie dort gebaut werden, wo es natürlichen Schutz gibt, wie Berge, Sümpfe oder reißende Flüsse oder Wasser“.mehr...

Iquique. Papst Franziskus hat bei einer Messe in Nordchile zur Aufnahme von Migranten aufgerufen. „Lasst uns auf alle Unrechtssituationen und die neuen Formen der Ausbeutung achten“, forderte das katholische Kirchenoberhaupt angesichts der Arbeitsbedingungen vieler Migranten. Migration basiere immer auf der Hoffnung auf ein besseres Leben. Iquique sei ein „Land der Träume“, das Menschen verschiedener Völker und Kulturen beherberge. „Sorgen wir dafür, dass es auch ein Land der Gastfreundschaft bleibt“, forderte der Papst. An der dritten Papstmesse in Chile nahmen knapp 100 000 Menschen teil, weit weniger als erwartet.mehr...

Washington. Es war das zentrale Wahlversprechen Donald Trumps. Hunderttausende seiner Anhänger skandierten bei seinen Happenings im Wahlkampf: „Bau die Mauer!“ Als Präsident muss Trump offensichtlich der Realität Tribut zollen.mehr...

Berlin. Der neue österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hofft auf einen baldigen Abschluss der Regierungsbildung in Deutschland. Er wünsche sich, dass es bald eine starke und stabile Regierung in Deutschland gebe, weil davon Österreich und Europa profitierten, sagte Kurz in der ARD-Talksendung „Maischberger“. Er mache sich aber keine Sorgen und erwarte, dass es spätestens bis Ostern eine neue Regierung gebe. Und er habe nicht den Eindruck, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel an Einfluss verloren habe. Kurz war zuvor in Berlin mit Merkel zusammengetroffen.mehr...

Berlin. Bei bundesweiten Razzien der Bundespolizei gegen eine mutmaßliche Schleuserbande sind zwei Verdächtige in Berlin festgenommen worden. Sie würden einem Haftrichter vorgeführt, sagte eine Polizeisprecherin. Nach einem weiteren per Haftbefehl gesuchten Beschuldigten werde noch gefahndet. Der Einsatz im Auftrag der Berliner Staatsanwaltschaft richtete sich gegen einen polnisch-syrischen Familienverband, der Syrer vornehmlich aus den Golfstaaten über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll. Rund 300 000 Euro soll die mutmaßliche Schleuserbande so verdient haben.mehr...

Berlin. SPD, CSU und CDU haben in ihren Sondierungen einen Kompromiss zum Familiennachzug gefunden. Doch Stand heute weiß niemand, ob und wann die große Koalition kommt. Die Union will aber jetzt schon sicherstellen, dass nicht ab Mitte März wieder Visa erteilt werden.mehr...

Pirna. Rund 170 Beamte der Bundespolizei sind am Mittwochmorgen in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen. Die Ermittlungen richteten sich gegen eine syrisch-polnische Bande, teilte die Bundespolizeidirektion Pirna in Sachsen über Twitter mit. Schwerpunkt der Durchsuchungen sei Berlin. Nach noch unbestätigten Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks geht es um einen polnisch-syrischen Familienverband, der gewerbsmäßig vor allem Menschen aus Syrien über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll.mehr...

Düsseldorf. Fast jedes dritte Kita-Kind in Nordrhein-Westfalen hat einen Migrationshintergrund. Knapp 563 000 Kinder unter sechs Jahren besuchten im März 2017 eine Kindertagesbetreuung, wie das Statistische Landesamt am Mittwoch mitteilte. Davon hatten rund 178 700 oder 31,7 Prozent mindestens ein Elternteil, das nicht in Deutschland geboren wurde. In den kreisfreien Städten Gelsenkirchen und Duisburg ist der Anteil mit knapp 52 beziehungsweise 48 Prozent landesweit am höchsten, im Kreis Coesfeld mit mehr als 7 Prozent am geringsten.mehr...

Berlin. Der CSU-Vorsitzende Horst Seehofer fordert langfristig eine konsequentere Praxis bei Abschiebungen nach Afghanistan. „Im Augenblick schieben wir nur Straftäter und Gefährder nach Afghanistan ab“, sagte er der „Bild“-Zeitung. Langfristig müsse man da wieder zum normalen Vollzug kommen. Da sei der deutsche Rechtsstaat noch zu lasch. Die Abschiebungspraxis in Deutschland sei ein Kernproblem der Migrationspolitik. Abschiebungen nach Afghanistan sind umstritten, weil sich in dem Land die Sicherheitslage im vergangenem Jahr weiter drastisch verschlechtert hat.mehr...

Schlaglichter

16.01.2018

1400 Migranten im Mittelmeer gerettet

Rom. Innerhalb eines Tages sind rund 1400 Migranten im zentralen Mittelmeer gerettet worden. Mindestens zwei Menschen starben auf dem Weg von Afrika nach Europa, wie die italienische Küstenwache mitteilte. Die Flüchtlinge hätten sich an Bord von sieben Schlauchbooten, drei kleinen Kähnen und einem größeren Boot befunden. Im vergangenen Jahr gingen fast 120 000 im Mittelmeer Gerettete in Italien an Land. Die allermeisten starten von Libyen aus, wo Schlepper das Chaos des Bürgerkrieges nutzen und Hunderttausende Menschen auf eine Überfahrt nach Europa hoffen.mehr...

Berlin. Die CSU im Bundestag will schärfere Regeln für Migranten durchsetzen, die ohne Pass oder Ausweis nach Deutschland einreisen. Sie sollten in Asylzentren festgehalten werden, bis über ihren Antrag entschieden ist, sagte der innenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Mayer, der „Stuttgarter Zeitung“. Mayer will laut dem Bericht diesem Personenkreis auch die Sozialleistungen kürzen. Sehr wichtig seien zudem konsequente Alterskontrollen bei Flüchtlingen, die behaupten, sie seien minderjährig.mehr...

Berlin. Die Zahl der neu nach Deutschland gekommenen Flüchtlinge ist 2017 auf gut 186 000 weiter zurückgegangen. Das gab Bundesinnenminister Thomas de Maizière in Berlin bekannt. 2016 waren es noch 280 000 Menschen und 2015 rund 890 000, die in Deutschland als Asylsuchende registriert wurden. 2017 haben insgesamt 222 683 Personen einen förmlichen Asylantrag gestellt. Die Zahl der Abschiebungen ging auf etwa 26 000 zurück. 2016 waren es rund 28 000. De Maizière sagte weiter, die Zahl der Altfälle und die Dauer der Verfahren seien deutlich reduziert worden.mehr...

Berlin. Der amtierende Minister zeigt sich zufrieden. Die Flüchtlingszahlen gehen weiter zurück, unbearbeitete Asylanträge auch. Zu den Sondierungen zwischen Union und SPD will sich de Maizière bei seiner Jahresbilanz nicht äußern. Tut er dann aber doch.mehr...

Berlin. Wer keine weiße Haut hat, Kopftuch oder Sari trägt, wird oft gefragt, wie lange er oder sie denn schon in Deutschland sei. Und für wann denn die Rückkehr in die Heimat geplant sei. Das nervt vor allem dann, wenn man sein ganzes Leben in Neuss oder Berlin-Wedding verbracht hat.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat eine seit Dezember vermisste 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen. Das bestätigte die Polizei in der Hansestadt. Die 16-Jährige sei in der Stadt Blida entdeckt worden. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur soll sie in den kommenden Tagen nach Deutschland zurückgebracht werden. Algerische Medien berichten, die Jugendliche sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat Medien zufolge eine 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen, die seit Dezember vermisst war. Sie sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden, meldeten algerische Medien. Berichten zufolge war der 19-Jährige im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Demnach lernten sich die beiden im Jahr 2015 kennen. Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es.mehr...

Algier. Die algerische Polizei hat Medien zufolge eine 16-jährige Deutsche aus Hamburg aufgegriffen, die seit Dezember vermisst war. Sei sei allein zu ihrem 19 Jahre alten Freund nach Algerien gereist und zusammen mit dem jungen Mann in Polizeigewahrsam genommen worden, meldeten algerische Medien. Berichten zufolge war der 19-Jährige im vergangenen Oktober aus Deutschland ausgewiesen worden, nachdem sein Asylantrag abgelehnt worden war. Demnach lernten sich die beiden im Jahr 2015 kennen. Das Mädchen sei zum Islam konvertiert, hieß es.mehr...

Schlaglichter

15.01.2018

Trump: Bin kein Rassist

Washington. Nach seiner Äußerung über „Drecksloch“-Staaten hat US-Präsident Donald Trump den Vorwurf des Rassismus kategorisch zurückgewiesen. „Ich bin kein Rassist. Ich bin die am wenigsten rassistische Person, die sie jemals interviewen“, sagte Trump in Florida vor der Presse auf entsprechende Fragen. Nach Berichten von US-Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Es ging dabei um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten.mehr...

Schlaglichter

15.01.2018

Trump: Bin kein Rassist

Washington. Nach seiner Äußerung über „Drecksloch“-Staaten hat US-Präsident Donald Trump den Vorwurf des Rassismus kategorisch zurückgewissen. „Ich bin kein Rassist. Ich bin die am wenigsten rassistische Person, die sie jemals interviewen“, sagte Trump in Florida vor der Presse auf entsprechende Fragen. Nach Berichten von US-Medien soll Trump bei einem Treffen mit Senatoren gefragt haben, warum die USA so viele Menschen aus „Drecksloch-Staaten“ aufnehmen müssten. Es ging dabei um den Aufenthaltsstatus von Menschen aus Haiti, El Salvador und afrikanischen Staaten.mehr...

Washington. Ein Anti-Trump-Aktivist hat in Washington das Wort „Shithole“ an die Fassade des Trump International Hotel in Washington projiziert. „Dieser Ort ist ein Drecksloch“ prangte über dem Eingangsportal des Hotels, das Trump Unternehmensgruppe betreibt und den Namen des US-Präsidenten trägt. Der US-Präsident soll das Schimpfwort im Zusammenhang mit Ländern in Afrika und Lateinamerika benutzt in einer Debatte zur Migrationspolitik benutzt haben. Er selbst bestreitet dies. Die angeblichen Äußerungen riefen international ein verheerendes Echo für den Präsidenten hervor.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump hat in der Diskussion um seine angeblichen „Drecksloch“-Äußerungen Rückendeckung erhalten. Der republikanische Senator David Perdue aus dem Bundesstaat Georgia, der an dem fraglichen Gespräch am vergangenen Donnerstag teilgenommen hatte, erklärte in der ABC-Sendung „This Week“: „Ich sage Ihnen, dieses Wort ist nicht gefallen“, sagte Perdue auf eine entsprechende Frage des Moderators. Auch Trump selbst hatte auf Twitter mitgeteilt, er habe die ihm unterstellte Wortwahl nicht getroffen, wenngleich er in der Debatte um die Migration „harte“ Worte gewählt habe.mehr...

Berlin. Deutschland hat innerhalb der EU in den vergangenen Jahren mit am meisten Flüchtlinge aufgenommen. Geht es nach EU-Parlamentariern, könnten aufgrund neuer Gesetze bald viel mehr Migranten hinzukommen.mehr...

Rom. Papst Franziskus hat Migranten aufgerufen, sich zu integrieren und Vorbehalten in den Aufnahmeländern mit Verständnis zu begegnen. „In der Welt von heute bedeutet aufnehmen, kennenlernen und anerkennen für die Neuangekommenen, die Gesetze, die Kultur und die Traditionen der Aufnahmeländer kennenzulernen und zu achten. Dies bedeutet ebenso, ihre Ängste und Sorgen hinsichtlich der Zukunft zu verstehen“, sagte das katholische Kirchenoberhaupt in einer Messe im Petersdom zum Welttag des Flüchtlings, an dem laut Vatikan auch Migranten aus 49 Ländern teilnahmen.mehr...

Friedland. Seit 2012 steigt die Zahl in Deutschland ankommender Spätaussiedler kontinuierlich. Die meisten der Ankömmlinge aus Kasachstan und Russland haben schon Angehörige in der Bundesrepublik.mehr...

Berlin. Die Bundesregierung befürchtet nach einem „Spiegel“-Bericht, dass Deutschland durch neue Asylbestimmungen der EU deutlich mehr Flüchtlinge aufgebürdet werden könnten. Es gehe um Änderungen, die das Europaparlament an Gesetzesinitiativen der Kommission zur Reform der Dublin-Regeln vornehmen wolle. Danach solle nicht mehr automatisch das Land, in dem ein Flüchtling die EU erreicht, für dessen Asylverfahren zuständig sein, sondern unter Umständen das Land, in dem bereits Angehörige des Bewerbers leben.mehr...

Stuttgart. Reichen die Regelungen zur Altersfeststellung von jungen Flüchtlingen? Ein einheitliches Vorgehen der Jugendämter gibt es bislang nicht. Der Städte- und Gemeindebund hat zu dem Thema eine klare Meinung.mehr...

Washington. Empörung zu Hause und in der Welt: Der US-Präsident soll manche Länder als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben. Dass er das bestreitet, was viele gehört hatten, macht seine Position nicht besser. Die Staaten Afrikas fordern eine Entschuldigung.mehr...

Washington. Nach seiner Äußerung über „Drecksloch“-Staaten schlägt US-Präsident Donald Trump ein Sturm der Entrüstung auch aus den eigenen Reihen entgegen. Der derzeit führende Republikaner hinter Trump, Paul Ryan, bezeichnete die Wortwohl Trumps als „unglücklich und nicht hilfreich“. Der republikanische Senator Lindsey Graham äußerte sich öffentlich nicht, erklärte aber, er habe Trump seinen Teil ins Gesicht gesagt. Auch aus dem Ausland kam Entrüstung. In einer Erklärung forderten die Länder der Afrikanischen Union eine Entschuldigung von Trump für dessen „Drecksloch“- Kommentar.mehr...

Washington. Die Länder der Afrikanischen Union haben eine Entschuldigung von US-Präsident Donald Trump für dessen „Drecksloch“-Kommentar gefordert. In einer in Washington verbreiteten Mitteilung der US-Mission der AU heißt es, Trump solle die Äußerungen zurücknehmen. In der Mitteilung brachte die Afrikanische Union „Betroffenheit, Schock und Entrüstung“ zum Ausdruck. Trump hatte sich nach Darstellung von Medien und Teilnehmern abfällig und rassistisch über Teile Afrikas ausgesprochen und von „Drecksloch“-Staaten gesprochen. Er selbst erklärte, er habe diese Worte nicht gebraucht.mehr...

Berlin. Die AfD hat die Ergebnisse der Sondierer von Union und SPD verrissen. „Das GroKo-Sondierungsergebnis beginnt schon in der Präambel mit einem grotesken Witz“, erklärten die AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel und Alexander Gauland. Denn ausgerechnet diejenigen Parteien, die vom Wähler am meisten abgestraft worden seien, wollten nun eine „stabile und handlungsfähige Regierung“ bilden. Auch der Rest des Papiers bestehe „nur aus vagen Absichtserklärungen und unglaubwürdigen Ankündigungen“.mehr...

Washington. Donald Trump sorgt wieder einmal für einen Skandal. Er soll bestimmte Länder als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben. Der Präsident dementiert das, bleibt aber vage. Und das eigentliche Problem geht unter.mehr...

Berlin. Die Grünen im Bundestag haben sich enttäuscht über die Ergebnisse der Sondierungen von Union und SPD geäußert. Die Unmenschlichkeit in der Flüchtlingspolitik greife weiter um sich, erklärte die Vizepräsidentin des Bundestags, Claudia Roth. Nach dem Willen von CDU, CSU und SPD soll der Zuzug von Flüchtlingen die Zahl von 180 000 bis 220 000 pro Jahr nicht überschreiten. Der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus soll begrenzt werden - auf 1000 Menschen pro Monat.mehr...

Berlin. Seit 2015 sind Hunderttausende Menschen nach Deutschland gekommen, um Asyl zu beantragen. Nicht nur bei der Integration gibt es viele praktische Probleme. In ihren Sondierungen haben Union und SPD nun beschlossen, den Kurs zu verschärfen.mehr...

Washington. US-Präsident Donald Trump soll bei Beratungen hinter verschlossenen Türen einige Herkunftsländer von Einwanderern als „Dreckslöcher“ bezeichnet haben. Die von der „Washington Post“ kolportierte Äußerung löste heftige Empörung aus. Die republikanische Kongressabgeordnete Mia Love, Tochter haitianischer Einwanderer, nannte das Zitat in einem Tweet „spaltend“ und einen Schlag gegen die Werte des Landes. Sie forderte Trump auf, sich beim amerikanischen Volk und bei den betroffenen Ländern zu entschuldigen.mehr...

Washington. Weltweit herrscht Entsetzen über eine kolportierte Äußerung Donald Trumps. Der US-Präsident soll manche Länder als „Drecksloch-Staaten“ bezeichnet haben. Er bestreitet das.mehr...

Washington. Mehrere Senatoren von Demokraten und Republikanern haben nach eigener Darstellung einen Kompromiss in der Einwanderungspolitik der USA gefunden. Die Senatoren erklärten, sie hätten eine parteiübergreifende Einigung über ein Schutzprogramm für junge Einwanderer sowie die Grenzsicherheit gefunden. Die „Washington Post“ berichtet, Präsident Donald Trump habe sich bei einem Gespräch mit einigen Senatoren frustriert über manche Vorschläge der Anwesenden gezeigt. Er habe gefragt, warum so viele Menschen aus „Dreckslöchern“ in die USA kommen müssten, schrieb das Blatt.mehr...

Rom. Die EU-Südstaaten haben an die europäischen Partner appelliert, in der Migrationskrise an einem Strang zu ziehen. Der Kampf gegen Menschenschmuggler und neue Formen der Sklaverei müsse verdoppelt werden, hieß es in der Abschlusserklärung des Treffens der Staats- und Regierungschefs. Die Erklärung unterschrieben Italien, Spanien, Frankreich, Portugal, Malta, Griechenland und Zypern in Rom. Die Länder, die der Migrationskrise an „vorderster Front“ begegnen, müssten von der EU außerdem stärker bei der Grenzsicherung unterstützt werden, hieß es einhellig.mehr...

Dresden. Bei einem offenbar rassistischen Angriff haben Unbekannte in Dresden einen Hund auf eine Asylbewerberin gehetzt. Die 19 Jahre alte Äthiopierin war an einer Straßenbahnhaltestelle zunächst aus einer Gruppe heraus beschimpft worden. Zu der Gruppe habe auch eine Hundehalterin gehört, die ihr Tier schließlich abgeleint und auf die junge Frau losgelassen habe, teilte das Landeskriminalamt mit. Als die Frau fliehen wollte, habe der Hund sie von hinten angefallen, zu Boden gerissen und gebissen. Die Äthiopierin erlitt neben leichten Bissverletzungen auch einen Schock.mehr...

Tripolis. Vor der Küste Libyens werden nach Angaben der Küstenwache des nordafrikanischen Landes bis zu 100 Flüchtlinge vermisst. Sie hätten sich an Bord eines zerstörten Bootes befunden, teilte die Küstenwache mit. Bei drei Rettungsaktionen vor der Küste unweit der Hauptstadt Tripolis im Westen des Landes seien am Vortag fast 280 Flüchtlinge gerettet worden. Die meisten von ihnen stammten aus afrikanischen Ländern, hieß es weiter. Libyen ist das wichtigste Transitland für Flüchtlinge, die nach Europa wollen.mehr...

Washington. Die US-Regierung darf den Schutzstatus für Hunderttausende junge Menschen, die als Kinder mit ihren Eltern illegal in die USA eingewandert sind, vorerst nicht aufheben. Das entschied ein Bundesrichter in San Francisco. Demnach muss das Programm landesweit wieder in Kraft gesetzt werden. Die Behörden könnten aber neue Anträge ablehnen. Das Dreamer-Programm gewährt den Betroffenen einen vorläufigen Schutzstatus und bewahrt sie damit vor der Ausweisung. Es ermöglicht ihnen, zu arbeiten oder eine Universität zu besuchen.mehr...

San Francisco/Washington. Trumps Republikaner und die Demokraten müssen eine Einigung bei der Einwanderungspolitik finden, sonst droht Hunderttausenden jungen Migranten langfristig die Abschiebung. Mitten in die Verhandlungen hinein platzt nun eine Gerichtsentscheidung.mehr...

Berlin. Der SPD-Innenpolitiker Burkhard Lischka hat als Kompromiss beim Familiennachzug bestimmter Flüchtlinge eine Größenordnung von 40 000 vorgeschlagen. Mehr Anträge könnten die Behörden ohnehin nicht bewältigen, machte er in der „Mitteldeutschen Zeitung“ deutlich. Das Thema ist in den Koalitionssondierungen von Union und SPD eines der Hauptstreitpunkte. Anders als andere Flüchtlinge dürfen solche mit eingeschränktem Schutzstatus ihre engste Familie bis Mitte März nicht nach Deutschland nachholen; die Union möchte die Aussetzung verlängern, die SPD nicht.mehr...

Berlin. Die Union drängt die SPD, schon in den nächsten zwei Wochen einen gemeinsamen Antrag zum Familiennachzug auf den Weg bringen. „Die SPD sollte noch im Januar gemeinsam mit uns im Bundestag dafür sorgen, dass der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus weiter ausgesetzt bleibt“,sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, Stephan Harbarth. Am 16. März läuft die gesetzliche Regelung aus. Dann dürfen Flüchtlingen mit subsidiärem Schutzstatus wieder Angehörige zu sich holen. Die Union will das verhindern.mehr...

Berlin. Am 16. März läuft die gesetzliche Regelung zum Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus aus. Auch sie dürfen dann wieder Angehörige zu sich holen. Die Union will das verhindern. Doch dafür wird die Zeit langsam knapp.mehr...

Berlin. Das Auswärtige Amt bereitet nach einem Medienbericht die Wiederaufnahme des umstrittenen Familiennachzugs für bestimmte Flüchtlinge ab Mitte März vor.mehr...

Washington. Sie leben schon seit fast 20 Jahren in den Vereinigten Staaten, jetzt sollen sie zurück nach Lateinamerika. Die US-Regierung hob den Schutzstatus für 200 000 Salvadorianer auf, der ihr nach einer Serie von Erdbeben in der Heimat 2001 gewährt worden war. Dieser räumte den Salvadorianern ein befristetes Bleiberecht ein, das in den Folgejahren mehrere Male verlängert worden war. Das Heimatschutzministerium kam nach eigenen Angaben aber jetzt zu dem Schluss, dass sich die Bedingungen in El Salvador mittlerweile verbessert hätten.mehr...

Brüssel. Die Rückführung abgelehnter irakischer Asylbewerber könnte nach Einschätzung der EU-Kommission deutlich vereinfacht werden. Die Brüsseler Behörde schlug vor, nach dem Sieg irakischer Sicherheitskräfte gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) einen sogenannten Migrationsdialog mit der Regierung in Bagdad zu beginnen. Über ihn könnten zum Beispiel die Verfahren zur Identifizierung und Rückführung von illegal in die EU gereisten Irakern vereinfacht werden, hieß es.mehr...

Freiburg. Der Angeklagte im Freiburger Mordprozess hatte ein Handy der neuesten Generation. Die Polizei hat es durch Hacker entschlüsseln lassen. Und kam so an minuten- und ortsgenaue Daten, die das Handy automatisch speichert.mehr...

Rom. Nach dem Untergang eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer ist die Zahl der Toten auf 64 gestiegen. Dies schrieb ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration auf Twitter. Am Wochenende war ein mit Migranten besetztes Schlauchboot untergegangen. 86 Menschen konnten nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Ansa von der italienischen Küstenwache und Marine gerettet werden, darunter auch zahlreiche Kinder und Frauen. Es war die erste Flüchtlingstragödie des neuen Jahres im Mittelmeer.mehr...

Berlin. Trotz spezieller Förderung wird das Erlernen der deutschen Sprache nach einem Zeitungsbericht für viele Analphabeten unter den Flüchtlingen zum großen Integrationshindernis. Allein im ersten Halbjahr 2017 hätten rund 43 000 Menschen an einem speziellen Integrationskurs für Analphabeten des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge teilgenommen. Das berichtet die „Bild am Sonntag“. Trotz extra kleiner Lerngruppen und bis zu 1300 Unterrichtsstunden sprächen aber vier von fünf Flüchtlingen so schlecht Deutsch, dass sie keine Aussicht auf einen Helfer-Job oder eine Ausbildung haben.mehr...

Rom. Bei der ersten Flüchtlingstragödie des neuen Jahres im Mittelmeer sind vor der libyschen Küste mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, Dutzende weitere wurden vermisst. 84 Migranten konnten nach Angaben der italienischen Küstenwache gerettet werden. Die Migranten waren in einem Schlauchboot unterwegs und wurden am Morgen gesichtet, wie die Küstenwache mitteilte. Die Migrationsroute über das Mittelmeer nach Europa ist die gefährlichste der Welt. 2017 starben nach Angaben der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehr als 3000 Menschen in den Fluten.mehr...

Berlin. Wenn Union und SPD nun ausloten, ob sie erneut vier weitere Jahre zusammen regieren wollen, gibt es einen wesentlichen Streitpunkt: der Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus. Wie handhaben diese Frage andere Länder in Europa?mehr...

Berlin. CDU und CSU wollen künftig Migranten ausweisen, die zu antisemitischem Hass aufrufen. „Wer jüdisches Leben in Deutschland ablehnt oder das Existenzrecht Israels infrage stellt, kann keinen Platz in unserem Land haben“. So steht es in einem Antragsentwurf der Unions-Bundestagsfraktion, der der „Welt“ vorliegt. Der Bundestag soll dem Entwurf zufolge die Bundesregierung auffordern, gegenüber den Ländern darauf hinzuwirken, dass die Möglichkeiten des Aufenthaltsgesetzes konsequent genutzt würden, um antisemitische Ausländer des Landes zu verweisen.mehr...

Rom. Die italienische Regierung hat vor der Rückkehr von IS-Kämpfern über die Flüchtlingsrouten auf dem Mittelmeer nach Europa gewarnt. „Der zentrale Punkt ist, dass aus Syrien und dem Irak jetzt die Kämpfer des besiegten Islamischen Staates zurückkehren, sowohl nach Nordafrika als auch nach Europa“, sagte Italiens Innenminister Marco Minniti der Zeitung „Die Welt“ (Samstag). Italien ist besonders von der Migration über das zentrale Mittelmeer betroffen. In den Häfen trafen letztes Jahr nach Angaben des Innenministeriums 119 310 Migranten ein.mehr...

Seggau. Die neue österreichische Regierung aus Konservativen und Rechtspopulisten startet mit einer Klausur ins neue Jahr. Die Koalition demonstriert viel Harmonie - und dreht weiter an der Anti-Ausländer-Schraube.mehr...

Seeon. Kurz vor dem Beginn der Sondierungen mit der SPD hat die CSU eine stärkere und schnellere Rückkehr von Flüchtlingen in ihre Heimat gefordert. „Wir dürfen die Diskussion nicht nur in eine Richtung führen, nämlich die Flüchtlinge hier nach Deutschland holen, sondern auch umgekehrt: die Zusammenführung in Herkunftsländern ermöglichen und verstärken“, sagte Entwicklungsminister Gerd Müller der dpa am Rande der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im Bundestag im oberbayerischen Kloster Seeon.mehr...

Berlin. Die Botschaften aus Bayern sind wenig versöhnlich. Bei ihrer Winterklausur sendet die CSU-Landesgruppe allerlei Signale aus, die der SPD nicht gefallen. Ein Vorgeschmack auf die bevorstehenden Sondierungen. Und in Oberbayern ist ein umstrittener Ungar zu Besuch.mehr...

Berlin. Zwei Jahre nach dem großen Flüchtlingsandrang in Deutschland sind in Erstaufnahmeeinrichtungen und Sammelunterkünften rund 100 000 Plätze nicht belegt - obwohl viele Länder die 2015/2016 eilig aufgebauten Kapazitäten zuletzt bereits deutlich reduziert haben. Gleichzeitig gibt es gerade in Ballungsräumen Schwierigkeiten, Zuwanderer dauerhaft mit Wohnungen zu versorgen. Das ergab eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur. In Berlin müssen sogar noch rund 3700 Flüchtlinge in Notunterkünften wie alten Kasernen- oder Bürogebäuden leben.mehr...

Berlin. Als 2015 Hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland kamen, waren Länder und Kommunen mit deren Unterbringung zum Teil überfordert. Inzwischen ist die Lage eine andere, aber Probleme sind geblieben.mehr...

Salzgitter. Nach der Bluttat von Kandel wird über obligatorische Röntgentests für Flüchtlinge diskutiert. Doch es gibt Zweifel an der Umsetzbarkeit des Vorhabens. Und ist der Nutzen größer als das gesundheitliche Risiko?mehr...

Berlin. Kinderärzte wenden sich gegen Forderungen aus der Politik, Altersangaben minderjähriger Flüchtlinge obligatorisch zu überprüfen. Ein solches Vorgehen sei medizinisch schwierig, sagte der Präsident des Verbands der Kinder- und Jugendärzte, Thomas Fischbach, der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Bei der Röntgenuntersuchung von Handknochen sei ein entwicklungsabhängiger Korridor von plus/minus etwa zwei Jahren zu berücksichtigen. Auslöser der Debatte war der Fall im rheinland-pfälzischen Kandel, wo ein angeblich minderjähriger Flüchtling seine 15-jährige Ex-Freundin getötet haben soll.mehr...

Berlin. Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert Alterstests für junge Flüchtlinge schon bei der Einreise: „Ich glaube nicht, dass es eine kommunale Aufgabe der Jugendämter ist, zu schauen, ist der jetzt 17 oder 27. Das muss bei der Einreise geklärt werden“.mehr...

Landau. Der Tod einer 15-Jährigen in der Pfalz facht die Diskussion über das Alter junger Flüchtlinge neu an. Verdächtigt wird der nach eigenen Angaben gleichaltrige Ex-Freund. Viele Fragen sind aber offen.mehr...

Nürnberg. Es soll viel schneller gehen bei den Asylanträgen in diesem Jahr. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ist sich sicher: Der Antragsstau wird zügig abgebaut. Probleme bereiten aber weiter die komplexen Altfälle.mehr...

Berlin. Die Bundesärztekammer lehnt ärztliche Untersuchungen zur Altersfeststellung von Asylbewerbern ab. Wenn man das bei jedem Flüchtling täte, wäre das ein Eingriff in das Menschenwohl, sagte Verbandspräsident Frank Ulrich Montgomery zur Begründung der „Süddeutschen Zeitung“. Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen auf ihrer am Donnerstag beginnenden Klausurtagung die Forderung beschließen, bei allen angeblich minderjährigen Flüchtlingen das Alter festzustellen.mehr...

Berlin. Die Bundesärztekammer lehnt ärztliche Untersuchungen zur Altersfeststellung von Asylbewerbern ab. „Das wäre ein Eingriff in das Menschenwohl“, sagte Verbandspräsident Frank Ulrich Montgomery der „Süddeutschen Zeitung“. Die CSU-Bundestagsabgeordneten wollen auf ihrer Klausurtagung die Forderung beschließen, bei allen angeblich minderjährigen Flüchtlingen das Alter festzustellen - etwa durch die Überprüfung eines Röntgenbilds des Handgelenks. Montgomery erklärte: Röntgen ohne medizinische Indikation sei ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit.mehr...

München. Zum Auftakt des Wahljahrs in Bayern setzt die CSU auf eine härtere Asylpolitik und unter anderem niedrigere Leistungen für Asylbewerber. Diese Forderungen wollen ihre Bundestagsabgeordneten auf der am Donnerstag beginnenden Klausur in Kloster Seeon beschließen, wie der „Münchner Merkur“ berichtet. Dazu will die CSU den Zeitraum von bisher 15 auf 36 Monate verlängern, in dem Asylbewerber nur einen Grundbedarf erstattet bekommen, bevor sie dann Leistungen auf dem Niveau der Sozialhilfe erhalten.mehr...

Berlin. CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hat kurz vor dem Start der Sondierungen von Union und SPD mehr Transparenz über die Abschiebepraxis der Länder gefordert. „Es muss eine Verpflichtung für die Länder geben, die Zahl der Abschiebungen monatlich zu veröffentlichen, einschließlich der Gründe für nicht erfolgte Abschiebungen“, sagte Dobrindt der dpa. Die Antwort auf kriminelle Flüchtlinge könne nur eine konsequente und schnelle Abschiebung sein. Kurz vor dem Start der Sondierungen von Union und SPD hatte die CSU schärfere Asylregeln und Grenzkontrollen innerhalb der EU gefordert.mehr...

Berlin. Seit 2015 sind weit mehr als 1,4 Millionen Migranten und Flüchtlinge nach Deutschland gekommen. Viele bekommen kein Asyl und müssen wieder ausreisen - und klagen dagegen vor Gericht. Wie kommt die Justiz damit zurecht?mehr...

Berlin. Die Justiz ächzt unter immer mehr Klagen abgelehnter Asylbewerber. Die Zahl der Verfahren hat sich im abgelaufenen Jahr gegenüber 2016 auf rund 200 000 verdoppelt, wie der Vorsitzende des Bundes Deutscher Verwaltungsrichter, Robert Seegmüller, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin sagte. Die bundesweit 51 Verwaltungsgerichte erster Instanz stelle dies vor große Probleme. Denn auch die gezielte Personalverstärkung um rund 400 auf inzwischen rund 1700 Stellen reiche nicht aus, um das massive Plus aufzufangen.mehr...

Berlin. FDP-Chef Christian Lindner hat sich für die Abschiebung minderjähriger krimineller Asylbewerber ausgesprochen, falls das im konkreten Fall möglich ist. Da gehe es nicht nur um freundliche Fürsorge, sondern auch um erzieherische Maßnahmen. Wenn jemand dem nicht zugänglich sei, müsse die Ausweisung geprüft werden, sagte er der „Bild am Sonntag“. Auch unbegleitete Minderjährige könnten unter Begleitung zurückgeführt werden, wenn ihre Familie bekannt sei.mehr...

Berlin/Kandel. Eine 15-Jährige wird in der Pfalz erstochen - wohl von ihrem Ex-Freund. Die Tat löst eine politische Debatte darüber aus, ob das Alter junger Flüchtlinge genauer überprüft werden sollte.mehr...

Berlin. Eine konsequentere Altersprüfung junger Flüchtlinge haben Politiker verschiedener Parteien verlangt. Die Forderungen wurden nach der tödlichen Messerattacke auf eine 15-Jährige in der pfälzischen Kleinstadt Kandel laut. Tatverdächtig ist ein nach Behördenangaben gleichaltriger Ex-Freund, der seit Donnerstag in Untersuchungshaft sitzt. Am Alter des Afghanen waren Zweifel aufgetaucht. Wäre der mutmaßliche Täter volljährig, müsste er sich nach dem Erwachsenenstrafrecht verantworten.mehr...

Berlin. In der EU werden immer weniger Asylanträge gestellt: Die Zahl der Anträge war Medienberichten zufolge 2017 etwa nur halb so groß wie im Vorjahreszeitraum. Außerdem ist die Anerkennungsquote gesunken.mehr...

Berlin. Politiker verlangen nach der Messerattacke eines jungen Afghanen in Rheinland-Pfalz, das Alter junger Migranten konsequenter zu überprüfen. Noch immer täuschten zu viele Flüchtlinge ein jugendliches Alter vor, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Seine Partei werde sich bei den Sondierungsgesprächen mit der SPD in Berlin für striktere Regeln einsetzen. Der SPD-Innenexperte Burkhard Lischka befürwortet in der „Welt am Sonntag“ einheitliche Standards, auf die sich Bund und Länder einigen sollten.mehr...

Berlin. Die Zahl der Asylbewerber ist in der EU um die Hälfte gesunken. Von Januar bis September wurden 479 650 erstmalige Anträge registriert - 50 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum 2016. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe unter Berufung auf mehr...

Berlin. Nach der Bluttat eines jungen Afghanen in Rheinland-Pfalz fordern Politiker konsequentere Altersprüfungen bei jungen Flüchtlingen. In der CSU wird sogar eine obligatorische Altersfeststellung mittels medizinischer Untersuchungen etwa der Handknochen verlangt. Zuvor waren Zweifel am Alter des angeblich 15-jährigen Tatverdächtigen laut geworden, der im Ort Kandel ein Mädchen im gleichen Alter erstochen hatte.mehr...

Berlin. Die CSU geht kurz vor dem Start der Sondierungen für eine neue Bundesregierung bei zentralen Themen auf Konfrontationskurs zum möglichen Partner SPD. Laut einer Vorlage für die Klausur ihrer Bundestagsabgeordneten Anfang Januar macht sich die CSU für deutlich höhere Verteidigungsausgaben und schärfere EU-Regeln bei Flüchtlingen und Grenzkontrollen stark - und bezieht damit klar Position gegen Vorstellungen der Sozialdemokraten. Das von SPD-Chef Martin Schulz ausgerufene Ziel von „Vereinigten Staaten von Europa“ lehnt die CSU ab. Die SPD wies Milliarden-Forderungen für Rüstung umgehend zurück.mehr...

Berlin. Die CSU will schärfere europäische Regeln in der Flüchtlingspolitik und lehnt eine immer weitergehende Vertiefung der EU ab. „Es ist nicht akzeptabel, dass Deutschland mehr Flüchtlinge aufnimmt als alle anderen 27 EU-Staaten zusammen“, heißt es in einer Beschlussvorlage für die Winterklausur der CSU-Bundestagsabgeordneten Anfang Januar in Kloster Seeon. Eine Reform der EU-Asylregeln dürfe nicht dazu führen, „diese ungleiche Lastenverteilung noch zu verschärfen“. Asylverfahren sollten EU-weit an den EU-Außengrenzen und auch Abschiebungen direkt von dort erfolgen.mehr...

Berlin. Finden Union und SPD Gemeinsamkeiten für eine neue große Koalition? Vor dem schwarz-roten Ausloten kommt noch die CSU zur traditionellen Januar-Klausur zusammen - und löst schon vorab ziemlichen Wirbel aus.mehr...

Berlin. Im Streit um den Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutzstatus warnt Bayerns Innenminister Joachim Herrmann die SPD vor überzogenen Forderungen. Für Härtefälle müsse der Staat zwar offen sein, sagte der CSU-Politiker im ARD-„Morgenmagazin“. „Aber es ist klar: Da geht es um eine sehr überschaubare Zahl. Es können einige Dutzend sein, aber eben nicht Tausende“, betonte Herrmann. Der Familiennachzug ist einer der wesentlichen Streitpunkte zwischen Union und SPD vor den im Januar anstehenden Sondierungen für eine große Koalition.mehr...

Berlin. Eine Mehrheit der Deutschen hält einer YouGov-Umfrage zufolge die Abschottung der EU-Außengrenzen gegen illegale Einwanderer für unzureichend. 66 Prozent der Befragten hätten mit „Nein, auf keinen Fall“ beziehungsweise „Eher nein“ auf die Frage geantwortet, ob die Außengrenzen der EU durch das Schließen der Balkanroute und die Abkommen mit der Türkei und Libyen ausreichend vor illegaler Einwanderung geschützt seien. Das berichtet die „Welt“, in deren Auftrag die Umfrage erfolgte. Nur 15 Prozent äußerten sich zufrieden. 19 Prozent machten keine Angabe.mehr...

Berlin. Die CSU lehnt einen Familiennachzug für Flüchtlinge mit eingeschränktem Schutz weiter generell ab und zeigt sich nur für „bestimmte Härtefälle“ kompromissbereit. Auch die kommende Bundesregierung müsse den Familiennachzug weiterhin ausgesetzt lassen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der „Süddeutschen Zeitung“. Die aktuelle Aussetzung gilt nur bis Mitte März. Wenige Tage vor Beginn der Sondierungsgespräche rief SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil die Beteiligten zu einem grundlegend neuen Politikstil auf. „Angela Merkels Politik des Abwartens ist an ein Ende gekommen, sagte er der Zeitung „Die Welt“.mehr...

Nürnberg. Knapp 60 Prozent der aus Asylländern stammenden Beschäftigten arbeiten einer Studie zufolge als Fachkraft. Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten. Gut 9 Prozent arbeiteten in Positionen, die in der Regel ein abgeschlossenes Studium voraussetzten. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor, über die zuvor die Funke Mediengruppe berichtete.mehr...

Berlin. Die Flüchtlingspolitik bleibt wenige Tage vor dem Auftakt der Sondierungsgespräche von Union und SPD umstritten. Beim Thema Familiennachzug gibt es nur wenig Bewegung. SPD-Generalsekretär Klingbeil ruft zu einem grundlegend neuen Politikstil auf.mehr...

Nürnberg. Knapp 60 Prozent der aus wichtigen Asylländern stammenden Beschäftigten arbeiten einer Studie zufolge als Fachkraft. Rund 43 Prozent füllten Stellen aus, die mindestens eine zweijährige abgeschlossene Berufsausbildung erforderten. 9,4 Prozent arbeiteten in Positionen, die ein Diplom, einen Master- oder Bachelor-Abschluss voraussetzten. Das geht aus einer Untersuchung des Instituts der Deutschen Wirtschaft hervor. Der Anteil derjenigen, die Berufe ausübten, die einen Meister-, Techniker- oder Fachhochschulabschluss verlangten, lag nur bei 4,1 Prozent.mehr...

Berlin. Flüchtlingsfamilien aus Syrien und dem Irak sollten aus Sicht von Entwicklungsminister Gerd Müller nicht hierzulande zusammengeführt werden, sondern nach Möglichkeit in ihrer Heimat. „Es ist möglich, Menschen, die hier subsidiären Schutz genießen, im Irak mit ihren Familien wieder zusammenzuführen. Auch in nicht umkämpften Regionen Syriens muss dies geprüft werden“, sagte der CSU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. In Deutschland gebe es riesige Integrationsprobleme. „Bevor wir über weiteren Familiennachzug nachdenken, müssen diese Probleme erst gelöst werden.“mehr...

Frankfurt. Politiker von Linken und Grünen haben sich für ein Bleiberecht für Flüchtlinge ausgesprochen, die in Deutschland Opfer rassistischer Gewalt geworden sind. Der Bund sei gefordert, den Vorbildern in Brandenburg, Berlin und Thüringen zu folgen und das humanitäre Bleiberecht für Opfer rassistischer Gewalt auf den Weg zu bringen, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Martina Renner der „Frankfurter Rundschau“. Irene Mihalic von den Grünen sagte der Zeitung, die Politik habe in den letzten Jahren als Reaktion auf rechtsmotivierte Anschläge lieber das Asylrecht verschärft.mehr...

Düsseldorf. Die Zahl der neu nach Nordrhein-Westfalen gekommenen Flüchtlinge hat sich 2017 mehr als halbiert. Bis Weihnachten zählten die Behörden rund 27 000 Geflüchtete. 2016 hatten knapp 64 000 Menschen in NRW Zuflucht gefunden.mehr...