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Mike Tyson sieht sich als „Bühnentier“

München. Ein Haudrauf der besonderen Art war Mike Tyson schon immer. Er saß im Gefängnis, legte mehrere finanziellen Pleiten hin. Die Schuld dafür sucht er bei anderen.

Mike Tyson sieht sich als „Bühnentier“

Mike Tyson 2017 in Dubai. Foto: Kamran Jebreili

Der lange Zeit für seine Skandale berüchtigte frühere US-Boxer Mike Tyson (51) macht sein Management für seine finanziellen Probleme mitverantwortlich.

„Ich hatte Finanzberater, die mir gezeigt haben, wie ich Geld steuersparend ausgebe, aber nicht, wie man Geld vernünftig investiert und nachhaltig anlegt“, sagte er der Zeitschrift „Playboy“. Es sei „ein generelles Problem bei Profi-Sportlern“, dass sie Managern und Beratern zu früh Vertrauen schenkten. „Dabei ist Vertrauen etwas, das man sich verdienen muss.“

Boxer hätten es nicht so mit der Vorsorge, dächten „nur von Kampf zu Kampf“, sagte der 51-Jährige. „Dabei ist es extrem wichtig, sein Geld für sich arbeiten zu lassen. Das habe ich damals nicht kapiert.“ Seine zwischenzeitlichen finanziellen Probleme kreidet er nicht nur sich selbst und seinem ausschweifenden Lebensstil an. „Berater, Manager, Promoter – alle sind sie hinter deinem Geld her. Während du deine Birne im Ring hinhältst, sahnen sie ab.“

Ab Mitte April ist Tyson mit dem Unterhaltungsprogramm „Die wahre Geschichte“ auf Tournee im deutschsprachigen Raum. Seine unbescheidene Selbstbeschreibung: „Ich bin ein Bühnentier, nicht wenige vergleichen mich sogar mit Eddie Murphy.“ Er sei nicht mehr „das Biest, das anderen Angst macht“.

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