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Hintergrund

Militärausgaben reflektieren Angst vor der Türkei

Athen Hinter den hohen Militärausgaben Griechenlands steckt ein geopolitisches Problem, das seit Jahrzehnten in der Region für Verunsicherung sorgt: der Streit zwischen Griechenland und der Türkei um Hoheitsrechte in der Ägäis und der damit verbundene Zypernkonflikt.

Militärausgaben reflektieren Angst vor der Türkei

Der griechischer Premierminister Alexis Tsipras. Foto: Simela Pantzartzi

Das Wettrüsten mit der siebenmal so großen Regionalmacht Türkei ist einer der Gründe, die Griechenland in den finanziellen Ruin getrieben haben.

Die beiden Nato-Staaten Griechenland und die Türkei standen in den vergangenen Jahrzehnten mehrmals einen Schritt vor einem Krieg. Zuletzt ging es 1996 um zwei Felseninseln der Inselgruppe der Dodekanes. Die Flotten der beiden Staaten standen sich damals gegenüber. Ein Krieg konnte nur nach einer diplomatischen Intervention der USA - die EU hielt sich damals zurück- regelrecht in letzter Minute abgewendet werden.

Entspannungsbemühungen

Ankara und Athen bemühen sich um Entspannung. Es wurden in den vergangenen Jahren verschiedene vertrauensbildende Maßnahmen vereinbart. Beide Seiten halten beispielsweise im Sommer keine Manöver in der Ägäis ab. Allerdings kommt es immer wieder im Luftraum über der Ägäis zu Scheinkämpfen zwischen türkischen und griechischen Kampfbombern.

Die EU hat die Türkei wiederholt aufgefordert, ihre Beziehungen zu ihren Nachbarn friedlich zu gestalten.

Von dpa

   

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