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Millionen für Verbesserung der Infrastruktur

SCHARNHORST Das Städtische Begegnungszentrum an der Gleiwitzstraße wurde zum Hörsaal des Stadtdirektors Ullrich Sierau, der über das integrierte StadtbezirksEntwicklungskonzept (InSEKt) referierte.

von Von Timo Lämmerhirt

, 26.10.2007

 "Für mich persönlich ist es eine Herzensangelegenheit, über diesen Stadtbezirk die Neuerungen und schon abgeschlossenen Projekte vorzutragen. Am Wochenende mache ich mit meiner Familie öfter Ausflüge hierher und genieße die Natur", fing der Stadtdirektor seine Rede an.

Im Weiteren zog er eine Zwischenbilanz über den zweitgrößten Stadtbezirk (7,9 Prozent der Fläche Dortmunds) und gab einen Ausblick auf die zukünftigen Projekte.

Auf die Prämissen Ökologie und Mobilität setzen

Wichtig sei es bei der weiteren Stadtplanung, auf die Prämissen Ökologie und Mobilität zu setzen sowie neue Führungsindustrien herauszufiltern (unterstützt durch das dortmund-project).

Ebenso solle es beim Planen und Bauen, sowohl im Tief- als auch im Hochbau, um die familien- und behindertenfreundliche Barrierefreiheit gehen. "Eine solche Zwischenbilanz ist immer von Bedeutung. Es macht die Sache transparenter und verdeutlicht die Veränderungen, die schon stattgefunden haben. Wenn Bekannte von mir nach langer Zeit mal wieder nach Dortmund kommen, sagen sie, dass sie sich fast verlaufen hätten", so der Stadtdirektor weiter.

Sierau: Lanstroper Ei bleibt noch lange

Im Zentrum standen die Rahmenplanung der Ortsteile Derne, Lanstrop, Scharnhorst und der Dorfentwicklungsplan Grevel. Seit 1994 ist die Umsetzung eines integrierten Handlungskonzepts zur nachhaltigen Verbesserung der Großsiedlung Scharnhorst-Ost in vollem Gange. Ein attraktiveres Wohnen haben die örtlichen Wohnungsgesellschaften mit ihrem Zusammenschluss bewirkt.

Sierau versicherte, dass auch in der Zukunft weitere Maßnahmen getroffen werden, die das Leben allgemein im Stadtbezirk attraktiver machen werden. Beispielsweise werden 12 Millionen Euro für zwölf Maßnahmen in der technischen Infrastruktur zur Verfügung gestellt.

Und eines ist laut Sierau klar: Das Lanstroper Ei wird noch sehr lange bestehen bleiben. Da war sich der Stadtdirektor sogar so sicher, dass er sich mit einem skeptischen Bürger auf eine Wette um einen Kasten Bier einließ.