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Missbrauch: Gefängnis für Küster

BOCHUM Ein Küster aus Bochum ist am Mittwoch wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu zwei Jahren und drei Monaten Haft (keine Bewährung) verurteilt worden. Der 48-jährige Angeklagte soll sich in den 90er Jahren an seinem Patenkind vergangen haben. Das Mädchen war damals 13 Jahre alt.

von von Jörn Hartwich

, 27.08.2008

Die Richter gehen davon aus, dass der Küster das Mädchen mindestens zwei Mal in sexueller Absicht begrabscht hat. Er selbst hatte die Vorwürfe im Prozess vehement bestritten.

Die heute 24-Jährige hatte nach den angeblichen Übergriffen sofort professionelle Hilfe in Anspruch genommen und sich Mitarbeiterinnen einer sozialen Einrichtung anvertraut. Anzeige hat sie jedoch erst jetzt erstattet. Insbesondere die Aussagen der Sozialarbeiterinnen haben die Richter am Ende davon überzeugt, dass die sexuellen Missbrauchstaten auch wirklich stattgefunden haben.

Die 24-Jährige hat sich laut Urteil bis heute nicht von den angeblichen Taten erholt. Sie soll noch immer traumatisiert sein. Möglicherweise hat es aber auch noch einen zweiten Täter gegeben. Wie es heißt, soll die 24-Jährige auch Anzeige gegen ihren Vater erstattet haben.