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Missbrauch erkennen - Kreditkartenabrechnungen kontrollieren

Düsseldorf (dpa/tmn) Ob im Restaurant oder im Internet - viele Verbraucher zahlen ihre Rechnungen mit der Kreditkarte. Um Fehlbuchungen oder Kreditkartenbetrug aufzudecken, sollte man immer die Auszüge überprüfen.

Missbrauch erkennen - Kreditkartenabrechnungen kontrollieren

Bei Fehlbuchungen müssen Kreditkarten-Besitzer schnell handeln. Ein formloser Brief an die Bank reicht. Foto: Oliver Berg

Denn immer wieder kommt es vor, dass Kriminelle versuchen, an die Daten von Kreditkarten zu kommen - jüngst haben Fahnder in 13 Ländern einen Ring von Betrügern hochgenommen. «Richtig davor schützen kann man sich nicht», sagt Markus Feck von der Verbraucherzentrale NRW in Düsseldorf. Denn oft reichen für einen Online-Einkauf schon die Kartennummer und das Ablaufdatum. «Deshalb sollte man regelmäßig seine Abrechnungen kontrollieren», rät Feck. Missbräuchliche Buchungen könnten dann rechtzeitig erkannt werden.

Dafür sollten Kreditkartenkunden mindestens einmal im Monat sollten einen Blick auf ihre Abrechnungen werfen. «Besonders bei kleinen Beträgen sollte man aufmerksam sein», empfiehlt Feck. «Denn 10 oder 20 Euro fallen nicht so sehr auf.» Bei großen Summen sei für die Betrüger die Entdeckungsgefahr deutlich größer.

Eine missbräuchliche Buchung sollten Kunden sofort bei der Bank reklamieren, die die Karte herausgegeben hat. «Am besten macht man das schriftlich», erklärt der Verbraucherschützer. Dazu reiche es, ein formloses Schreiben an die Bank zu richten, in dem erklärt wird, dass die betreffende Zahlung nicht vom Kunden autorisiert gewesen sei. «Die Bank muss das Geld dann zurückbuchen.» Denn in der Regel hafte der Kunde für einen missbräuchlichen Einsatz seiner Karte nicht.

In einer Aktion in 13 Ländern auf vier Erdteilen haben Fahnder einen Ring von Kreditkartenbetrügern hochgenommen. Die Männer waren nur locker über ein Internetforum organisiert, sie haben laut FBI aber einen Schaden von gut 200 Millionen Dollar verursacht. Die Operation mit mehr als 30 Durchsuchungen sei das Ergebnis einer zweijährigen Ermittlung unter FBI-Führung. In Deutschland arbeiteten die US-Ermittler mit dem Bundeskriminalamt zusammen.

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