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Mit Bochum wird geplant

BOCHUM Erneut war die Spitze des Deutschen Leichtathletikverbandes im Wattenscheider Olympiastützpunkt. Es wurden die letzten Vorbereitungen für die GALA am 1. August getroffen.

von Von Jürgen Kox

, 13.07.2008

Dabei war Veranstaltungsdirektor Konstantin Krause (ehemaliger Weitspringer des TV 01), Mediendirektor Peter Schmitt, der Leitende Bundestrainer Jürgen Mallow und der Generalsekretär Frank Hensel.

Voll des Lobes waren die Offiziellen über den Austragungsort, der in der Vergangenheit einige deutsche Meisterschaften und Jugendländervergleiche erlebte.

Bochum hatte sich erneut um die Austragung der deutschen Meisterschaft beworben. Diesmal bekam Nürnberg den Zuschlag und 2009 bleibt es "nur" bei der GALA, als Vorläufer zur Weltmeisterschaft in Berlin. Sportamtsleiter Klaus Retsch: "Wir waren überzeugt, dass wir für 2010 den Zuschlag bekommen, aber nun hat Kassel gewonnen. Bedauerlich, denn 2010 ist das Ruhrgebiet auch Kulturhauptstadt und da hätte sich so eine Veranstaltung recht gut gemacht. Unsere bisherigen Investitionen waren nicht nur für das Image der Stadt, sondern auch für das der Leichtathletik."

Einmalig

Frank Hensel hielt "den Ball" flach: "Mehr und mehr sind die Leichtathletik-Stadien rückläufig. Da sich nun in Kassel die Chance ergibt, dort eine neue Arena zu schaffen, war der Zuschlag aus politischer Sicht zu sehen." Und dann holte er aus: "Wir würdigen die Investitionen der Stadt Bochum. Und ich darf sagen, was hier getan wird, ist einmalig in Deutschland. Bochum ist und bleibt langfristig in unseren Überlegungen dabei und hat mit diesem Stützpunkt für die Leichtathletik einen bedeutenden Ort."

Die kommende GALA am 1. August steht unter einer neuen Zielsetzung. Jürgen Mallow: "Wir hatten diese Veranstaltung in früheren Jahren als letzten Qualifikationspunkt gesetzt. Das ist vorbei. Es ist ein Verabschiedungsfest. Hier sollen die gesetzten Athleten zeigen, dass wir die richtige Wahl getroffen haben. Im jetzigen Fall für Peking."

Auf gute Leistungen darf man setzen, denn Konstantin Krause bringt Athleten aus 28 Nationen an den Start: "Da sind auch Sportler dabei, die wir in Peking wiedersehen werden."

150 Helfer

Kreis-Obmann Gustav Disse hat mit seinen 150 Helfern, vorneweg Herbert Neuhaus und Detlef Kleefeld, die Veranstaltung im Griff: "Wir sind eine eingeschworene Truppe, egal ob wir die GALA oder die Westfälische machen. Die Disziplinen sind geblieben, mal mehr oder weniger." Und so ist es fast logisch, dass der "alte Fuchs" Disse auch Fehler im DLV-Ablaufprogramm sofort gefunden hat: "Wo ist der Stabhochsprung der Männer?" Dann: "Keiner weiß Bescheid, also drücken wir den irgendwo rein, das klappt, das machen wir."

Lollipop-Mann

Es wird einen Lollipop-Mann geben. Wie beim Autorennen mit einem großen Schild. Der oder die - wahrscheinlich zwei - laufen beim Einlagekampf zwischen dem Zehnkampf-Olympiasieger Serbre (Prag) und dem Weltmeister Niklaus (Berlin) mit und zeigen den jeweiligen Zwischenstand an. Gekämpft wird in diesen Disziplinen: 110 m-Hürden, Kugelstoß und Diskuswurf.

Am 1. August geht es um 18 Uhr mit Schüler-Einlagekämpfen los. Um 22 Uhr ist Schluss, dann wird 500 Tänzer (organisiert von Sven Bioly) die Nationalmannschaft aus dem Stadion begleitet.