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Mit der richtigen Flüssigkeitszufuhr der Hitze trotzen

Saarbrücken (dpa/tmn) Hohe Temperaturen können das Reaktions- und Lernvermögen beeinflussen und die Ausdauer- und Kraftleistungsfähigkeit beeinträchtigen. Außerdem verliert der Körper viel Flüssigkeit und Elektrolyte. Sportler sollten deshalb gerade im Sommer viel trinken.

Mit der richtigen Flüssigkeitszufuhr der Hitze trotzen

Wenn es draußen richtig heiß wird, müssen Sportler öfter zur Wasserflasche greifen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand

«Während sportlicher Aktivitäten hängen diese Verluste von der Belastungsdauer und -intensität ab», erläutert Michaela Bänsch von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement/BSA-Akademie in Saarbrücken. Ziel müsse sein, das Austrocknen zu vermeiden und den Elektrolytverlust durch das Schwitzen auszugleichen.

«Bereits ab einem Flüssigkeitsverlust von zwei Prozent des Körpergewichtes wird unter anderem die Leistungsfähigkeit negativ beeinflusst», erklärt die Ernährungsdozentin. Bei intensiven Belastungen ab 60 Minuten, vor allem bei Hitze, sollte daher bereits während des Trainings Flüssigkeit zugeführt werden. «Optimal sind vor allem isotone Getränke, das heißt Getränke, die Kohlenhydrate und Salz enthalten.»

Empfohlen wird, 800 bis 1000 Milliliter (ml) Flüssigkeit pro Stunde portionsweise zu sich zu nehmen. Am besten alle 15 Minuten 250 ml. «Das geeignete Sportgetränk ist eine Mischung aus 40 Gramm Glukose, 20 Gramm Fruktose und 0,5 bis 1 Gramm Natriumchlorid, also Kochsalz, auf einen Liter Wasser.» Diese Zusammensetzung nehme der Darm besonders gut auf und sie stelle neben Flüssigkeit auch schnell Energie bereit. Beispiele für isotone Lösungen sind viele handelsübliche Sportdrinks oder eine Apfelschorle mit einem Verhältnis Saft zu Wasser von eins zu eins oder eins zu zwei.

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