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Mit fachmännischem Blick

Brackel 146 Tiere der unterschiedlichsten Geflügelrassen - von japanischen Seidenhühnern über Bantams bis hin zu Steigerkröpfern aus der Taubenzucht: Der Rassegeflügelzuchtverein Brackel 1902 bot seinen Besuchern eine abwechslungsreiche Schau in der Gartenanlage Wilhelm Hansmann.

von Von Timo Lämmerhirt

, 31.10.2007
Mit fachmännischem Blick

<p>Die Brackeler Rassegeflügelzüchter freuten sich bei ihrer Ausstellung in der Gartenanlage Wilhelm Hansmann über Bestnoten.

Die Punktrichter Horst Fuhrmann und Ralf Elwing bewerteten die Tiere mit fachmännischem Blick. Standards sind hier unter anderem Form, Farbe und Schönheit.

Die Preisrichter verteilten drei Mal die Note "Vorzüglich" und neun Mal die Note "Hervorragend". Das Notensystem geht von vorzüglich (97 Punkte) über hervorragend (96) bis drei Stufen von sehr gut (95, 94, 93) hin zu gut (92, 91) oder ungenügend. "Ungenügend werden nur die Tiere eingestuft, bei denen eine Missbildung vorliegt, zum Beispiel eine krumme Zehe.

Der Hahnenkamm ist besonders wichtig

"Der Kamm eines Hahnes ist das wichtigste Kriterium bei einer solchen Wertung", erklärte der 1. Vorsitzende und ebenfalls Züchter von etwa 50 Tieren, Klaus Glaesner. Er selbst ist mit seiner Zucht sehr erfolgreich, hatte er doch bei einer kürzlich stattfindenden Geflügelschau in Nürnberg eines von neun Bändern bekommen. Bei der Ausstellung wurde ebenfalls sein Zwerg-Wyandotte zum besten Hahn gekürt. Privat musste er sich mit seiner Zucht einschränken. Mit Rücksicht auf die Nachbarn (Glaesner hat seine Ställe direkt hinter dem Haus) lässt er die Hähne und Hennen nicht vor 10 Uhr heraus. Die Boxen hat er mit Thermopenfenstern ausgestattet, damit das "Kikeriki" nicht nach außen schallt.