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Mit neuen Zielen in den Wahlkampf

Wahlprogramm diskutiert

Die SPD hat sich für die Kommunalwahl im Mai 2014 einiges vorgenommen. Neue Ziele müssen her, ebenso eine neue Ausrichtung und ein neuer Politikstil. Die Eckpunkte dessen hat die Partei am Montagabend festgelegt. Dabei scheint eines ganz besonders wichtig.

BOCHUM

, 17.12.2013
Mit neuen Zielen in den Wahlkampf

Kämpfen für den Wahlsieg der SPD: Ottilie Scholz, Thomas Eiskirch (Mitte) und Peter Reinirkens.

Wirtschaft, Wirtschaft und nochmals Wirtschaft muss aus Sicht der Sozialdemokraten das über allem stehende Thema sein. Die Gründe sind hinreichend bekannt und tragen große Namen wie Opel oder Outokumpu. Bange machen kommt für die Sozialdemokraten deshalb aber nicht in Frage. Die Sozialdemokraten wollen den erneuten Strukturwandel als Chance begreifen, die es mit einer neu aufgestellten Wirtschaftsförderung zu nutzen gilt. Helfen sollen dabei vor allem auch die Hochschulen. Genauer gesagt, die vielen Absolventen, die künftig in möglichst größerer Zahl in der Stadt bleiben sollen. „Bislang sind wir bei den Klebeeffekten zu schwach“, räumte der Parteivorsitzende Thomas Eiskirch unumwunden ein. Deshalb sieht er mit Freude erste Veränderungen in der Innenstadt.

Durch die neu geschaffenen Einrichtungen der Uni gebe es mehr Menschen in der Innenstadt. Vor allem mehr jüngere. Attraktiver machen will die SPD Bochum bereits bei deutlich jüngeren Bewohnern. „Natur in der Stadt erleben“ sowie der Bau einer großen Skateranlage sollen die Attraktivität erhöhen. Dazu beitragen sollen auch Angebote wie eine freie W-LAN-Zone in der Innenstadt sowie die Schaffung einer Markthalle. Aus Sicht von Bürgermeisterin Gabriela Schäfer muss der Blick in den nächsten Jahren verstärkter auf kleinere Bereiche gerichtet werden, auf Stadtbezirke und Quartiere. Ihr geht es um erweiterte Betreuungsangebote für Familien ebenso wie um neue Wohnmöglichkeiten im Alter. „Es geht um eine inklusive Gesellschaft auf verschiedensten Ebenen.“ Der Fraktionsvorsitzende Peter Reinirkens hat in jüngerer Zeit festgestellt, dass das Thema „Radfahren“ in Bochum an Fahrt gewinnt. Deshalb müsse es künftig Lösungen für den Ring geben. So wie bei anderen Fragen auch, aber nicht einfach beschlossen, sondern mit den Bürgern gemeinsam entwickelt.