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Mobiles Ehrenamt

Mobiles Ehrenamt

Der Bürgerbus fährt durch alle drei Ortsteile der Gemeinde. gemeinde Nordkirchen Foto: Beate Dorn

Capelle. Bus und Bahnfahren ist einfach – zumindest in Großstädten. Dort müssen Menschen nur wenige Minuten auf ein öffentliches Verkehrsmittel warten. In kleinen Gemeinden und Dörfern sind die Wartezeiten viel länger, weil Busse und Bahnen nicht so häufig fahren. Denn dort wohnen nicht so viele Menschen, die sie nutzen.

Ein Beispiel aus den Niederlanden hat die Lösung nach Deutschland gebracht: Der Bürgerbus ist ein Angebot von Bürgern für Bürger. Er soll die Lücken im öffentlichen Nahverkehr, also beispielsweise im Busnetz, schließen. Die Fahrer befördern ihre Passagiere ehrenamtlich, bekommen also kein Geld für ihren Dienst. Ehrenamtliche Mitarbeiter möchten Probleme in ihrem Wohnort beheben und machen das auch gerne, weshalb sie keine Bezahlung verlangen.

Der Bürgerbus fährt wie jeder andere Linienverkehr auch auf einer genehmigten Strecke mit festen Haltestellen. Diese Strecke darf er nicht verlassen.

Der Nordkirchener Bürgerbus fährt seit zwölf Jahren und verbindet die Ortsteile Nordkirchen, Südkirchen und Capelle. Eine sehr wichtige Haltestelle ist der Capeller Bahnhof, den viele Nordkirchener Bürger für ihre Fahrt nach Münster oder Dortmund nutzen. Aileen Kierstein

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