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Modigliani könnte bei Auktion 150 Millionen Dollar bringen

New York. Der italienische Künstler (1884-1920) malte 22 liegende nackte Frauen. Das führte zu einem Skandal, machte den Maler aber auch berühmt. Seine Bilder werden heute zu Höchstpreisen gehandelt.

Modigliani könnte bei Auktion 150 Millionen Dollar bringen

Das Gemälde „Nu couché (sur le côté gauche)“ von 1917 des italienischen Malers Amedeo Modigliani, Öl auf Leinwand. Foto: Sotheby's

Ein Aktgemälde des italienischen Malers Amedeo Modigliani (1884-1920) könnte bei einer Versteigerung in New York laut Auktionshaus Sotheby's mehr als 150 Millionen Dollar (etwa 123 Millionen Euro) bringen.

Das sei die höchste Schätzung, die jemals vor der Auktion eines Kunstwerks abgegeben worden sei, teilte Sotheby's am Dienstag mit.

Das Gemälde „Nu couché (sur le côté gauche)“ von 1917 zeigt eine nackte Frau, die auf einer weißen Decke liegt, dem Betrachter den Rücken zuwendet und über die Schulter schaut. Modigliani malte insgesamt 22 liegende nackte Frauen, die damals für einen Skandal in der Kunstwelt sorgten. Die meisten Bilder sind heute im Besitz von Museen.

„Nu couché (sur le côté gauche)“ ist 147 Zentimeter breit und damit das größte Werk, das Modigliani je gemalt hat. Der derzeitige Besitzer, dessen Identität das Auktionshaus zunächst nicht preisgab, hatte das Bild 2003 bei einer Auktion für 26,9 Millionen Dollar gekauft.

2015 war eine nackte liegende Frau von Modigliani für 170,4 Millionen Dollar versteigert worden. Die Auktion von „Nu couché (sur le côté gauche)“ ist für den 14. Mai angesetzt.

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