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Mögliches Missverständnis sorgte für Großeinsatz im Kindergarten

Fabido-Kita

Schreck im Fabido-Kindergarten Am Stuckenrodt: Die Feuerwehr musste am Donnerstagmorgen zur Kita ausrücken, weil mehrere Kinder und Betreuer über Probleme mit den Atemwegen klagten. Schnell stellte sich heraus, dass keine Gefahr bestand. Ein Missverständnis war möglicherweise der Grund für den Großeinsatz.

SCHARNHORST

, 27.11.2014
Mögliches Missverständnis sorgte für Großeinsatz im Kindergarten

Die Feuerwehr am Einsatzort: : In das Gebäude im Hintergrund wurden die evakuierten Kids gebracht.

Wie Kita-Leiterin Christine Riemenschneider erklärte, nahm sie am Dienstag einen komischen Geruch wahr. Obwohl sich die Lage am Donnerstagmorgen weitgehend entspannt hatte, wollte Christine Riemenschneider auf Nummer Sicher gehen und informierte die Städtische Immobilienwirtschaft, die ihrerseits die Feuerwehr bat, doch zur Sicherheit einmal eine Raumluftmessung im Gebäude vorzunehmen. Diese Bitte animierte die Feuerwehr offenbar zu dem beschriebenen Großeinsatz. Dazu Feuerwehrsprecher André Lüddecke: „Wir müssen in einem solchen Fall immer von der größtmöglichen Gefährdung ausgehen." Ein Sprecher der Firma GJ Dienstleistungen, die für die Reinigung der Kita zuständig ist, erklärte, die Reinigung haben zwei qualifizierte Gesellen vorgenommen. Verwendet haben sie das mit der Stadt abgesprochene Mittel. Möglicherweise sei die ganze Aktion ein Missverständnis zwischen Stadt und Feuerwehr gewesen. Christina Riemscheider geht davon aus, dass die Kita am Freitag wieder wie gewohnt öffnen kann.

Bei dem betroffenen Gebäude handelt es sich um die Fabido-Kita am Stuckenrodt 2a. Die Kindergartenleitung wartet nun auf die Messergebnisse des Gesundheitsamts. Sollten diese unauffällig sein, kann die Kita nach gründlicher Lüftung am Freitag wieder öffnen. Unser Reporter konnte die Kita übrigens betreten. Einen besonderen Geruch nach Putzmitteln habe er nicht wahrnehmen können. 

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Alarm im Kindergarten

In einem Fabido-Kindergarten an der Straße Am Stuckenrodt kam es am Donnerstag zu einem Feuerwehr-Einsatz. Kinder und Erzieher hatten über Probleme mit den Atemwegen geklagt. In unserer Fotostrecke zeigen wir Bilder vom Einsatz.
27.11.2014
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Die Flughafenstraße war in dem Rettungszeitraum beidseitig gesperrt.© Foto: Oliver Schaper
Die Flughafenstraße war in dem Rettungszeitraum beidseitig gesperrt.© Foto: Oliver Schaper
Die Flughafenstraße war in dem Rettungszeitraum beidseitig gesperrt.© Foto: Oliver Schaper
Blick in die evakuierte Kita.© Foto: Oliver Schaper
Aus dem Gebäude im Hintergrund wurden die Kids evakuiert.© Foto: Oliver Schaper
Die Flughafenstraße war in dem Rettungszeitraum beidseitig gesperrt.© Foto: Oliver Schaper
Polizeibeamte an der evakuierten Kita.© Foto: Oliver Schaper
In das Gebäude im Hintergrund wurden die evakuierten Kids gebracht© Foto: Oliver Schaper
Auch die Polizei war vor Ort.© Foto: Oliver Schaper
Aus dem Gebäude im Hintergrund wurden die Kids evakuiert. Im Vordergrund die Leiterin der Fabido im Gespräch mit einen Feuerwehrmann.© Foto: Oliver Schaper
In das Gebäude im Hintergrund wurden die evakuierten Kids gebracht.© Foto: Oliver Schaper
Einige Eltern waren mit den Nerven am Ende.© Foto: Oliver Schaper
Aus dem Gebäude im Hintergrung wurden die Kids evakuiert© Foto: Oliver Schaper
Großer Feuerwehreinsatz an der Kita Am Stuckenrodt.© Foto: Oliver Schaper
Ein Hubschrauber landete in einem nahe gelegenen Park.© Foto: Oliver Schaper
Das ist die betroffene Kita.© Foto: Oliver Schaper
Die Feuerwehr am Einsatzort.© Foto: Oliver Schaper
Grund für den Einsatz waren wohl Reinigungsmittel.© Foto: Oliver Schaper
Aus dem Gebäude im Hintergrund wurden die Kids evakuiert.© Foto: Oliver Schaper
Blick in die evakuierte Kita© Foto: Oliver Schaper
Blick in die evakuierte Kita© Foto: Oliver Schaper
In dieses Gebäude wurden die evakuierten Kids gebracht.© Foto: Oliver Schaper
Die Flughafenstraße war in dem Rettungszeitraum beidseitig gesperrt.© Foto: Oliver Schaper
Schlagworte Dortmund, Scharnhorst

Die Untersuchungen sind mittlerweile abgeschlossen, die Betroffenen - neun Kinder und vier Erwachsene - konnten ohne Befund entlassen werden und mussten nicht ins Krankenhaus. Auf dem Gelände liegt noch ein zweiter städtischer Kindergarten, in dem die Kinder weiter betreut werden können. In einem nahe gelegenen Park landete ein Hubschrauber, der den Notarzt zur Kita brachte.  Nun werden die Räume gründlich gelüftet. Das Gesundheitsamt wurde hinzugezogen, um zu bewerten, ob das Putzmittel gefährlich ist. Laut unserem Reporter waren viele Eltern vor Ort mit den Nerven am Ende. Während des Einsatzes war die Flughafenstraße teilweise beidseitig gesperrt.

Nach ersten Erkenntnissen sind wohl Putzmittel der Grund für die Atemwegsreizungen. Laut Feuerwehrsprecher André Lüddecke war am Montag eine Grundreinigung im Kindergarten vorgenommen worden. Bereits am Mittwoch hätten einige Kinder Beschwerden gehabt. Am Donnerstag seien dann vermehrt Probleme bei Kindern und Betreuern aufgetreten. Gegen 8.40 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert. Die Betroffenen klagen über Kratzen im Hals und allgemeines Unwohlsein. Lebensgefahr bestehe nicht. Derzeit werden laut Lüddecke zehn Menschen ärztlich untersucht, darunter Kinder und Betreuer. Spezialisten der Feuerwehr messen außerdem gerade, wie sehr die Luft in der Kita belastet ist. Welche Art von Putzmitteln benutzt wurde, war zunächst nicht bekannt.

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