Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Monsun-Fluten treiben eine Million Inder in die Flucht

Neu Delhi (dpa) Schwere Überschwemmungen nach Monsun-Regenfällen haben im Nordosten Indiens mehr als ein Million Menschen in die Flucht getrieben. Mindestens 30 Menschen ertranken in den Fluten des Brahmaputra, der in den vergangenen zwei Wochen an vielen Stellen über die Ufer getreten ist.

Monsun-Fluten treiben eine Million Inder in die Flucht

21 der 27 Verwaltungsbezirke des Bundesstaates Assam sind von dem Hochwasser betroffen. Foto: str

Das teilte die Landesregierung von Assam am Freitag mit. Rund 400 000 Vertriebene seien in Auffanglagern untergekommen. Die anderen hätten sich in höher gelegenen Regionen in Sicherheit gebracht, wo sie auf die Rückkehr in ihre Dörfer warteten.

Insgesamt sind 21 der 27 Verwaltungsbezirke des Bundesstaates Assam von dem alljährlich wiederkehrenden Hochwasser betroffen. Der Monsun in Südasien beginnt in der Regel im Juni und dauert bis Ende September. Jedes Jahr kommen in der Region Hunderte Menschen bei Unwettern, Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben. Nach Angaben des indischen Innenministeriums kamen dieses Jahr in der Regenzeit schon mehr als 150 Menschen ums Leben. Im benachbarten Bangladesch starben in den vergangenen Tagen rund 110 Menschen.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Sturm lässt nach

NRW-Wetter: Wind und Regen - aber weniger stürmisch

Berlin Sturmtief Sebastian brachte am Mittwoch viel Wind nach NRW. Zwei Menschen starben bei Unfällen, die durch den Sturm verursacht wurden. Vielerorts wurden Bäume entwurzelt. Im Norden hatte vor allen Dingen die Bahn Probleme. Am Donnerstag hat Sebastian aber deutlich weniger Kraft.mehr...

Überschwemmte Straßen

Mehrere Tote nach Unwettern in Toskana

ROM Nach Unwettern in Italien sind mindestens fünf Menschen gestorben. Drei weitere Menschen würden in der toskanischen Stadt Livorno vermisst, teilte die Feuerwehr am Sonntag mit. Die Retter seien zu rund 160 Einsätzen in der Region um Livorno und Pisa ausgerückt.mehr...

Vermischtes

Tropensturm "Harvey" bringt Tod und Verwüstung nach Texas

Houston (dpa) Er gilt nicht mehr als Hurrikan der zweithöchsten Kategorie, richtet aber enorme Schäden an: "Harvey" erschüttert Texas. Meteorologen warnen, manche Gebiete könnten für Monate unbewohnbar sein.mehr...

Vermischtes

Bis zu 40 Grad: Hitzewelle in Südeuropa hält an

Athen/Rom/Gschnitz/Sofia (dpa) Der Süden Europas ächzt unter extremer Hitze. In Griechenland und Süditalien leiden die Menschen seit Tagen unter einer Hitzewelle, bei der auch nachts die Temperaturen nicht unter 30 Grad sinken. Die Waldbrandgefahr ist akut, weiter nördlich wird mit starken Gewittern gerechnet.mehr...

Mit Video

Schwere Schäden nach Unwettern in Österreich

SALZBURG Es war die befürchtete Abkühlung nach der jüngsten Hitzewelle: In Österreich sind nach heftigen Regenfällen, Hagel und Schlammlawinen die Feuerwehren im Dauereinsatz. Schwere Unwetter haben in Österreich große Schäden angerichtet.mehr...