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Ehepaar fingiert Straftat

Mord vorgetäuscht, um Liebhaber los zu werden

Bückeberg/Bonn Wie würden Sie einen aufdringlichen Verehrer loswerden? Die Aufgabe ist sicherlich nicht einfach. Ein Ehepaar aus Bückeberg in Niedersachsen ist dabei aber so über das Ziel hinausgeschossen, dass die Polizei tätig wurde.

Mord vorgetäuscht, um Liebhaber los zu werden

Symbolfoto: Das Ehepaar inszinierte die blutige Tat mit Ketchup.

Ein abgewiesener Ex schickte einer Frau aus Niedersachsen immer wieder Mails mit schlüpfrigen Fotos, weil er ihre Abweisung nicht ertragen konnte. Doch um den Belästigungen durch den Mann aus Bonn zu entkommen, griff die Frau zu einem mehr als drastischen Mittel. 

Sie legte sich auf den Boden, ließ sich vom Ehemann mit Ketchup beschmieren und fotografieren und schickte das Bild anschließend an ihren abgewiesenen Verehrer. Der glaubte an den Mord und alarmierte anschließend die Polizei. Diese wiederum entdeckte am mutmaßlichen Tatort ein quicklebendiges "Opfer."

Strafrechtliche Konsequenzen möglich

Ob das Ehepaar für das blutige Bild strafrechtliche Konsequenzen fürchten oder den Einsatz bezahlen muss, wird aktuell geklärt. Lustig, fand die örtliche Polizei die ganze Sache allerdings nicht: „Manch ein Polizeibeamter fragt sich hin und wieder, ob er gerade Bestandteil der „Versteckten Kamera“ ist oder zufällig in den Drehort eines drittklassigen Kriminalfilms geraten ist,“ ließen die Beamten verkünden. 

Mit dpa

 

 

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