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Mordanschlag: Suche nach Täter geht weiter

SÜDKIRCHEN Vor zweieinhalb Wochen verübte ein Unbekannter einen Mordanschlag auf den Südkirchener Albert Venneker. Am Freitag wollte die Polizei noch nicht verraten, ob es eine heiße Spur gibt. Die Ermittlungen sollen nicht gefährdet werden. Die Familie hofft jedoch weiterhin, dass der Täter bald gefasst wird.

Mordanschlag: Suche nach Täter geht weiter

Das Opfer Albert Venneker.

Auf Albert Venneker war am frühen Morgen des 11. November ein Mordanschlag verübt worden. Der Viehhändler befand sich auf dem Weg zu seiner Firma und war von einem etwa 35-jährigen Mann mit südländischem Aussehen mit einem anthrazit-farbenen Audi A 3 gestoppt worden. Mit einer kleinkalibrigen Pistole schoss der Mann auf den 44-jährigen Südkirchener und verletzte ihn an Kopf und Hals.

"Mein Bruder erholt sich weiterhin gut", betont Heinz Venneker. Dessen Auffenthaltsort will er aus Sicherheitsgründen nicht bekannt geben. "Die Familie braucht noch Ruhe. Wir werden erst an die Öffentlichkeit gehen, wenn der Täter gefasst ist. Auch der Polizei wollen wir die nötige Ruhe für ihre Arbeit lassen", erklärt Heinz Venneker.

Polizei ist guter Dinge Ob die Polizei mittlerweile bei der Aufklärung des Falles mittlerweile ein Stück weiter ist, wollte Pressestaatsanwalt Wolfgang Schweer gestern auf Anfrage unserer Zeitung nicht mitteilen: "Ich sage noch nichts, um die Ermittlungen nicht zu gefährden.

Einen ersten wichtigen Erfolg hatte die 16-köpfige Mordkommission bereits einen Tag nach dem Mordanschlag verbucht. Aufgrund von Zeugenaussagen wurde das Tatfahrzeug in der Nähe einer Sixt-Autovermietung in Lünen gefunden. Es war bereits eine Woche zuvor bei einer Sixt-Vertretung in Berlin angemietet worden. Ob von dort eine heiße Spur zum Täter oder seinem Umfeld ausgeht, wollen die Ermittler noch nicht bestätigen. Oberstaatsanwalt Schweer hat allerdings Hoffnung: "Ich bin guter Dinge, dass wir den Fall aufklären werden."

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