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„Mordkommission Istanbul“ wird in Thailand gedreht

Berlin/Istanbul. Wegen der aktuellen Lage in der Türkei fliegen Erol Sander und seine Kollegen diesmal zum Dreh nach Bangkok. Schon im Sommer 2016 wurde wegen Sicherheitsbedenken der Schauplatz von Istanbul nach Izmir verlegt.

„Mordkommission Istanbul“ wird in Thailand gedreht

Erol Sander als Kommissar Mehmet Ökazin Foto: ARD/Degeto Gülnur Kılıç

Das gab es noch nie: Die „Mordkommission Istanbul“ ermittelt jetzt in Thailand. Grund dafür seien unter anderem die politischen Entwicklungen in der Türkei, sagte eine Sprecherin der ARD-Filmtochter Degeto am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

Vom 19. März an werden die Protagonisten der ARD-Krimireihe für die Dreharbeiten eines Zweiteilers nach Bangkok fliegen. Sollte sich die Gesamtlage wieder bessern, werde die Reihe nach dem Zweiteiler in Thailand auch wieder in die Türkei zurückkehren, hieß es.

An diesem Donnerstag sowie am 22. März wird das Erste zwei bereits fertig produzierte Krimis der Reihe „Mordkommission Istanbul“ ausstrahlen. Sie entstanden im Juni und Juli 2016 wegen der Sicherheitsbedenken auch schon nicht mehr in Istanbul, sondern in Izmir. Alle anderen 18 Filme, die vorher produziert wurden, hatten Istanbul als Standort. Weiterhin als Kommissar Mehmet Özakin aktiv ist der deutsch-türkische Schauspieler Erol Sander. Mit ihm im Team sind weiter die Darsteller Sánchez Oscar Ortega und Melanie Winiger.

Im Film „Der letzte Gast“ an diesem Donnerstag (20.15 Uhr) muss Kommissar Özakin im Küstenort Naki den Mord am Taxifahrer Mesut Demirci und am deutschen Geschäftsmann Andreas Borchert aufklären. Was zunächst wie ein Raubüberfall mit tödlichem Ausgang aussieht, entpuppt sich als Präzisionsarbeit eines Killers. Aber wem galt der Überfall? Beide hatten viele Feinde.

Im 20. Fall der Reihe, „Tödliche Gier“, geht es am 22. März um die skrupellosen Machenschaften von Baulöwen, die angeblich erdbebensichere Gebäude schaffen, sicher aber nur bereichern.

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