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Motorradneuheiten : Retro, Elektro und doppeltes Vorderrad

Dortmund. In den Westfalenhallen sind zum Saisonauftakt der Motorradbranche Hunderte blitzende Maschinen zu sehen. Supersportler mit bis zu 300 Stundenkilometern stehen E-Motorräder und Retromaschinen gegenüber. Sogar Bikes mit zwei Vorderrädern für mehr Sicherheit sind zu haben.

Motorräder mit Spitzengeschwindigkeiten bis Tempo 300, Elektro-Geländemotorräder und ausgewachsene Maschinen mit zwei Vorderrädern: Die internationale Messe Motorräder zeigt vom 1. bis 4. März in Dortmund die Saisonneuheiten der großen Hersteller. 100 000 Besucher erwartet Veranstalter Twin in den Westfalenhallen.

Retro ist wieder gefragt. Jedes neunte verkaufte Motorrad sei 2017 ein Bike mit dem Aussehen aus den 70er und 80er Jahren und der Technik von heute gewesen, sagt Michael Pfeiffer, Chefredakteur der Zeitschrift Motorrad. Besondere Kennzeichen sind die dicken Einzelscheinwerfer. Eher futuristisch kommt eine große Yamaha mit zwei eng angeordneten Vorderrädern daher. Sie versprechen Kurvensicherheit und einen kurzen Bremsweg.

Elektro-Motorräder sind auf den Straßen selten zu sehen. Einige europäische Hersteller wagen sich damit aber beharrlich auf den Markt. „Das Thema Elektro kommt verstärkt“, sagt Thomas Deitenbach von Twin. BMW zeigt einen großen E-Roller mit viel PS und einer Reichweite bis 160 Kilometern, Yamaha eine Crossmaschine. Meist bleibt es aber bei kleinen Rollern. „In den Innenstädten brauchen wir den E-Motor“, sagt Pfeiffer. Das Problem: Die Akkus sind knapp.

Bei den großen Japanern stehen superschnelle Sportler mit 200 PS und mehr und Spitzengeschwindigkeiten bis Tempo 300 im Blickpunkt. Einige Marken geben sogar Verbrauch und Abgaswerte an. Die sind bei größeren Maschinen Kleinwagen ähnlich.

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