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Mourinho wegen Vorwurfs des Steuerbetrugs vor Gericht

Madrid. Fußball-Startrainer José Mourinho hat vor einem Gericht in Madrid zu Vorwürfen der Steuerhinterziehung in Höhe von rund 3,3 Millionen Euro Stellung bezogen.

Mourinho wegen Vorwurfs des Steuerbetrugs vor Gericht

Jose Mourinho wird in Madrid vor einem Gericht von Journalisten befragt. Foto: Paul White

„Das hat nur fünf Minuten gedauert“, sagte der 54 Jahre alte Trainer von Manchester United nach seiner Anhörung am 3. November in der spanischen Hauptstadt.

Der Portugiese betonte beim Verlassen des Gerichtsgebäudes vor Journalisten, nach seiner Zeit als Trainer von Real Madrid (2010-2013) habe er Spanien in dem Glauben verlassen, dass seine steuerliche Situation „völlig legal“ war. 2015 sei er aber von den spanischen Steuerbehörden zu einer Nachzahlung aufgefordert worden.

„Damals habe ich nicht diskutiert, habe gezahlt und mit dem Staat ein Übereinkunftsprotokoll unterzeichnet, dass damit alles beglichen ist. Genau das habe ich heute auch dem Richter gesagt. Für mich ist das Thema damit erledigt“, sagte Mourinho. Es ging damals um knapp 1,2 Millionen Euro.

Nach dieser Nachzahlung wegen zu wenig gezahlter Einkommensteuer entdeckten die spanische Behörden allerdings weitere mutmaßliche Unregelmäßigkeiten in den Steuererklärungen des Portugiesen aus Setúbal, der als Coach mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010) zweimal die Champions League gewann.  Zwischen 2011 und 2012 soll er demnach insgesamt 3,3 Millionen Euro an Steuergeldern aus Bildrechten hinterzogen haben. Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft bestätigte auf Anfrage entsprechende Medienberichte.

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