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Gut geschützt

Mückenstich nicht aufkratzen - Infektionsgefahr

BERLIN Sssssssss..... Irgendwann sticht das Biest garantiert zu! Mücken sind im Sommer echte Plagegeister. Die Blutsauger nerven nicht nur: Wenn sie zustechen, können auch Krankheitskeime durch die Haut dringen. Deshalb sollte man die Stelle auf keinen Fall aufkratzen. Außerdem: Wie man sich vor Mücken schützen kann.

Mückenstich nicht aufkratzen - Infektionsgefahr

Lästige Blutsauger: Wenn Mücken zustechen, bleibt hinterher eine Schwellung zurück. Um Keime aufzuhalten, sollte die Stelle gesäubert werden. Foto: Patrick Pleul

Frische Mückenstiche sollte man am besten sofort säubern. So lässt sich verhindern, dass Bakterien in die offene Hautstelle eindringen. Insbesondere bei feuchter Witterung könnten Krankheitskeime unangenehme bis gefährliche oberflächliche Hautreaktionen verursachen, erläutert die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) in Berlin. Mückenstiche sollten deshalb auch nicht aufgekratzt werden.

Damit die Mücke gar nicht erst zustechen kann, sollten Mückenschutzmittel flächendeckend auf der ganzen Haut verteilt werden, empfiehlt die Stiftung. Außerdem hilft lange, helle, den ganzen Körper bedeckende Kleidung. Mücken werden von Schweiß, Milchsäurebakterien der Haut und grellbunter Kleidung angelockt und stechen gern in gut durchblutete, dünne Hautpartien.Manche Menschen reagieren empfindlich auf die Eiweißstoffe im Mückenspeichel. Bei ihnen zeigt sich dann nicht nur die übliche drei bis fünf Millimeter große Einstichstelle, die rot ist und juckt. Sie schwillt vielmehr stark an, kann die Größe eines Zwei-Euro-Stücks oder mehr erreichen und wird zu einer juckenden Hautquaddel. Das kann zu schlaflosen Nächten und einer Leistungsminderung führen.

Eine Mückenallergie ist der Stiftung zufolge nicht so gefährlich wie eine Wespengiftallergie. Zeigen sich aber Fieber, Erbrechen, Atemnot oder Kreislaufprobleme, sollten Betroffene schnell zum Arzt gehen.Gefahr im Unterholz: Vorsicht vor Zecken! Sie sind winzig klein und doch so gefährlich: Zecken können Krankheiten übertragen. Deshalb sollte man sich gut vor ihnen schützen.

So schützen Sie sich vor Zecken

Vorsicht: Zecken lauern vor allem im Gras und fallen nicht - wie oft behauptet - von Bäumen. Also sollte man gerade beim Waldspaziergang oder wenn es mal querfeldein geht keine kurzen Hosen tragen.
Normalerweise merkt man es nicht, wenn eine Zecke zubeißt. Nach einem Tag im Freien den Körper also besser einmal ganz genau unter die Lupe nehmen!
Muss ich mich gegen Zecken impfen lassen? Wer Urlaub im Süden Deutschlands, Österreich, Schweden oder Tschechien macht, solte sich das schon überlegen.
Gefährlich Zecken als Krankheitsüberträger der Borreliose und der Hirnentzündung FSME. Auch wenn die Zecke direkt nach dem Stich entfernt wird, könnte es zu spät sein. Also besser vorsorgen und sich impfen lassen!
Die Impfempfehlung gilt vor allem für ältere Menschen, da die Schwere der Erkrankung mit zunehmendem Alter steigt.
Mit dem Frühling und wärmeren Temperaturen lauern wieder Zecken im Wald, Gebüsch und Gras auf ihre Opfer.
Das FSME-Virus - Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts werden in Deutschland jährlich zwischen 250 und 400 Erkrankungsfälle gemeldet.
Die häufigste von Zecken übertragene Krankheit in Deutschland ist die Borelliose, gegen die es keine Impfung gibt. Die Zecke muss möglichst rasch entdeckt und entfernt werden. Der Erreger sitzt im Mitteldarm des Tieres und geht erst nach 12 bis 24 Stunden auf den Menschen über.

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