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München gegen Berlin - „Besseres Finale kann es nicht geben“

München. Von diesem DEL-Finale schwärmen die Beteiligten jetzt schon. Das Spiel München gegen Berlin ist auch ein Duell von altem gegen neuen Ruhm. Die Hauptstädter wollen zurück an die Eishockey-Spitze und lassen sich vom favorisierten Titelverteidiger nicht einschüchtern.

München gegen Berlin - „Besseres Finale kann es nicht geben“

Die Berliner gehen selbstbewusst in das Finale gegen EHC Red Bull München. Foto: Daniel Karmann

Der alte Serienmeister fordert das neue Topteam, auf der Trainerbank gibt es ein Duell zweier Stanley-Cup-Champions: Zum Endspiel-Showdown um die deutsche Meisterschaft versprechen Red Bull München und die Eisbären Berlin Eishockey der Extraklasse.

„Die zwei besten Mannschaften haben sich durchgesetzt. Ein besseres Finale kann es nicht geben“, sagte Berlins Profi Martin Buchwieser. Die Bayern wollen den Titel-Hattrick, Berlin strebt zurück auf den Thron der Deutschen Eishockey Liga. Der EHC ist Favorit, aber die Hauptstädter schüchtert das nicht ein. „Im Endeffekt sind wir auch eine gute Mannschaft und können München schlagen“, sagte Eisbär André Rankel.

Von Freitag (19.30 Uhr) an geht es in maximal sieben Partien um die DEL-Trophäe. „Für den Zuschauer wird es die attraktivste Darbietung im Finale“, sagte auch Münchens Frank Mauer, der wie sechs Teamkollegen nach Olympia-Silber erneut jubeln will.

Dafür sollen auch Trainer sorgen, die NHL-Flair mitbringen: Münchens Coach Don Jackson gewann an der Seite des Jahrhundertspielers Wayne Gretzky einst zwei Titel in der nordamerikanischen NHL, Krupp gelang 1996 beim Stanley-Cup-Erfolg das entscheidende Tor. „Er macht einen Riesen-Job“, lobte Jackson seinen knapp neun Jahre jüngeren Kollegen.

Als Vorrundenerster und zweimaliger Champion gehen die Münchner selbstbewusst in das erste Heimspiel der Serie. „Wenn wir etwas wollen, dann müssen wir es uns holen. Das ist unsere Einstellung“, sagte Coach Jackson, der einst mit Berlin fünf DEL-Titel gefeiert hatte. Allerdings weiß der EHC auch um die Schwere der Aufgabe gegen das laut Jackson „begabteste Team, das wir bislang hatten“.

Die Münchner wollen als drittes Team in der DEL-Historie dreimal nacheinander Meister werden, das war bislang nur den Adlern Mannheim (1997-99) und eben den Eisbären (2011-13) gelungen. „Irgendwann kommt der Zeitpunkt, wo wir sagen, wir geben uns nicht mit weniger zufrieden“, sagte Nationalspieler Mauer, der sogar die Chance auf den vierten DEL-Titel nacheinander hat. Das hatte vor dem Stürmer, der die Serie 2015 mit den Adlern Mannheim gewann, nur Alexander Serikow Ende der 90er Jahre geschafft, kurioserweise auch mit Mannheim (1997-99) und München (2000), als das Team noch Barons hieß.

Auch Ex-Bundestrainer Krupp erwartet ein hochklassiges Duell. „Es wird schnelles Eishockey sein und gutes Eishockey“, sagte er. „Jetzt kommt mit München ein richtiger Test. Wir werden uns teuer verkaufen. Ich gehe nicht davon aus, dass München uns unterschätzen wird.“

Dafür präsentierten sich die Rivalen in der Hauptrunde auch zu stark und konstant. In den vier Duellen hatte stets die Heimmannschaft gewonnen, am Ende standen die Teams auf den Tabellenplätzen eins und zwei. „Die Vorfreude ist riesengroß“, sagte Rankel. „Gegen den Meister zu spielen, ist ein enormer Ansporn.“

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