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Museum, Schauspielhaus und Symphoniker laden zum Kultur-Picknick

Tag im Park

Der Tritt über die Schwelle eines Theaters oder Konzertsaals kann Respekt einflößen. In den Stadtpark traut sich jeder. Deshalb findet dort am Sonntag, 10. Juni, wieder der „Tag im Park“ statt. Um neuem Publikum, egal welchen Alters, die Schönheit der Kunst zu vermitteln.

BOCHUM

von von Max Floran Kühlem

, 05.06.2012

Die großen städtischen Kulturinstitutionen Museum, Schauspielhaus und Bochumer Symphoniker arbeiten dabei bereits zum vierten Mal für ein farbenfrohes Programm zusammen.

Die künstlerische Leiterin Kerstin Kuklinski betont, dass es in diesem Jahr nicht bloß im Vorfeld Kooperationen gab – und etwa die Schauspielhaus-Bühnenbildner einen Schriftzug für den Stadtparkeingang gegenüber des Museums geschaffen haben. „Auch im Programm selbst gibt es nun künstlerische Zusammenarbeit.“ So wirken Schauspieler, Musiker und „theartmonkeys‘ society“ des Museums mit, wenn der Tag im Park um 15 Uhr mit einer Ouvertüre startet. Ein Teil der Bühne wird dafür sogar auf den See verlagert. Allen, die das Spektakel erleben wollen, ist pünktliches Erscheinen ans Herz gelegt. Kein Volksfest, sondern ein Erlebnis für die Sinne soll der Tag im Park sein. „Mittlerweile wissen die Leute aber, dass sie hier keine Hüpfburg und keine Würstchenstände erwartet“, glaubt Kerstin Kuklinski. Für das leibliche Wohl gibt es Brezeln, Wasser, Äpfel und Birnen – alles, was keinen Müll produziert. Jeder ist eingeladen, eigenen Proviant samt Picknickdecke mitzubringen.

Von der Picknickdecke aus lohnt eine Erkundung des Parks, der mit geheimnisvollen Orten wie der Troll- oder Spinnerwiese, dem Fälscherweg oder dem Kap Horn lockt. An versteckten Sternstündchenorten spielen zu bestimmten Zeiten Mitglieder des Schauspielhaus-Ensembles. Für alle Entdecker gilt: Am Infostand in Seenähe gibt es alle Infos über Zeiten und Orte. Auch die Bochumer Symphoniker mischen ordentlich mit: Von 16 bis 19 Uhr laden sie zum gemeinamen Instrumentenbau auf der Werkterrasse ein. Auf der Picknickerwiese starten um 15.30 und 17 Uhr "Sing Alongs" und um 16 Uhr begleiten Orchestermusiker Auszüge aus dem Schauspielhaus-Stück „Liebe ist ein hormonell bedingter Zustand“. Außergewöhnliche Kammerensembles finden sich an unterschiedlichen Orten: Am Bismarckturm gibt es etwa Barockmusik des Bach-Zeitgenossen Johann Friedrich Fasch zu hören. Krönender Abschluss ist das Konzert um 20.30 Uhr im Museum, bei dem unter anderem die 17-jährige Star-Pianistin Elisabeth Braus ein Beethoven-Klavierkonzert spielt. Der Eintritt ist frei.