Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Musiker wollen den Folk nack Brackel holen

Haus Beckhoff

Wibke Jackson möchte den Folk nach Brackel holen. Zusammen mit anderen Musikern plant sie einen regelmäßigen gemütlichen Folk-Abend. Als Location hat sie das Haus Beckhoff am Brackeler Hellweg im Kopf. Schon Anfang April soll es den ersten Folk-Abend geben.

BRACKEL

, 14.03.2017
Musiker wollen den Folk nack Brackel holen

Wibke Jackson (2.v.r.) und ihre Freunde freuen sich auf den 6. April. Dann steigt der erste Folk-Club Brackel im Haus Beckhoff. Auch Pfarrer Tong Rosiepen (4.v.l.) macht mit.

Wibke Jackson und ein paar andere folkbegeisterte Musiker aus Dortmund möchten im Haus Beckhoff am Brackeler Hellweg 140 einen Folk-Club etablieren. Das Haus gehört bekanntlich der Evangelischen Kirchengemeinde Brackel. Und weil auch Pfarrer Tong Rosiepen ein Fan dieser Musikrichtung ist, haben sie in ihm tatkräftige Unterstützung gefunden.

Erster Termin ist der 6. April von 19.30 bis 22.30 Uhr. Fortan soll es an jedem ersten Donnerstag im Monat dieses Angebot geben. „Wir wollten bewusst nicht in eine Kneipe – womöglich mit Mindestverzehr“, sagt Wibke Jackson. Die gemütliche nicht kommerzielle Atmosphäre in der Deele des Hauses Beckhoff sei genau das Richtige. 60 Menschen passen laut Rosiepen maximal in den Raum. Es werde Getränke zu kaufen geben, aber kein Essen.

Kein festes Programm

Wibke Jackson möchte an diesen Abenden bewusst auf ein festes Programm verzichten. Jeder, der etwas vortragen möchte, darf das tun. Das Motto laute: Jeder darf, keiner muss. Und: „Eine aufwendige Musikanlage oder Bühnenbeleuchtung brauchen wir nicht. Bei uns ist alles akustisch, nicht elektronisch.“ Wichtiger sei die Atmosphäre. Früher – bis vor sechs oder sieben Jahren –, so erzählt Wibke Jackson, habe es eine lebendige Folk-Szene im Hörder „Club Synchron“ gegeben. Das sei zunächst sehr schnell gewachsen und dann mit einem Schlag vorbei gewesen. Danach ging's weiter im Kaiserstraßenviertel – zunächst im Kaiserbrunnen, später im Franziskaner, wo sich die Szene jeden Sonntag ab 19 Uhr trifft.

Doch sie suche nach einer weiteren Möglichkeit, sich regelmäßig mit ihresgleichen zu treffen, sagt die Musikerin. Dabei wolle sie keinen Verein gründen. Sie wolle einfach nur mit Gleichgesinnten zusammenkommen, so wie es Kegler oder Doppelkopfspieler auch machen. In Cornwall in England funktioniere das auch hervorragend.

Verbindungen nach Brackel

Die Möglichkeit in Brackel passe da hervorragend. Durch ihre Mutter, die bei den Joyful Singers, dem Gospelchor der Evangelischen Gemeinde, mitmache, habe sie bereits beste Kontakte zum Dortmunder Osten.

In den Sommermonaten Juli bis September soll es keinen Folk-Club geben. Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Pfarrer Tong Rosiepen kann sich auch eine Zusammenarbeit mit dem Balou vorstellen. So könnten die Folk-Musiker doch vielleicht beim Fest zum 30-jährigen Balou-Bestehen auftreten.

Schlagworte: