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Mutmaßlicher Dreifachmörder von Hille schweigt

Nach seiner Überführung von Bayern nach Nordrhein-Westfalen schweigt der mutmaßliche Dreifachmörder von Hille in Ostwestfalen. „Er macht bislang keine Angaben zur Sache“, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld am Montag in einer gemeinsamen Erklärung mit. Der ehemalige Fremdenlegionär Jörg W. war nach seiner Festnahme in Reit im Winkl ins Polizeipräsidium nach Bielefeld überstellt und dort am Wochenende vernommen worden. Ein DNA-Abgleich von zwei am vergangenen Mittwoch gefunden Leichen hat jetzt deren Identität bestätigt. Laut Mitteilung handelt es sich, wie vermutet, um einen 71 Jahre alten Nachbarn und einen 65 Jahre alten Hilfsarbeiter.

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Hille

, 19.03.2018

Auf zwei Höfen im ostwestfälischen Hille an der Grenze zu Niedersachsen waren die Leichen dreier Männer mit deutlichen Spuren von Gewalt entdeckt worden. Eine der Taten hat der jetzt in Untersuchungshaft sitzende 51-Jährige bereits gestanden: Er habe einen 30-Jährigen aus dem niedersächsischen Stadthagen mit einem Hammer erschlagen. Danach waren auf seinem Hof zwei weitere Leichen gefunden worden.

Als Motiv vermuten die Ermittler Habgier. Der Hof des 71 Jahre alten Nachbarn liegt etwa 50 Meter von dem von Jörg W. entfernt. Der 65 Jahre alte Hilfsarbeiter hatte für Jörg W. gearbeitet. Der Beschuldigte ist bislang nicht vorbestraft und soll vor einigen Jahren von Duisburg nach Hille übergesiedelt sein.