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Mutter von verhungertem Jungen zu Haftstrafe verurteilt

Im Prozess um den Hungertod des zweijährigen Anakin ist die Mutter zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Sie sei der vorsätzlichen Körperverletzung mit Todesfolge schuldig, hieß es. Die Mutter von zehn Kindern habe sich nicht ausreichend um ihren Sohn gekümmert und ihn verhungern lassen, zeigten sich die Richter am Freitag vor dem Landgericht Arnsberg überzeugt. Anakin und seine Schwester waren am Ende ihres Martyriums bis auf die Knochen abgemagert.

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Arnsberg

, 15.06.2018
Mutter von verhungertem Jungen zu Haftstrafe verurteilt

Das Landgericht in Arnsberg. Foto: Marcus Simaitis/Archiv

Das Gericht lag damit geringfügig unter dem Antrag der Staatsanwaltschaft, die vier Jahre Gefängnis gefordert hatte. Der Verteidiger der Frau aus dem Raum Winterberg hatte sich für eine zweijährige Haftstrafe auf Bewährung ausgesprochen. Er kündigt an, gegen das aus seiner Sicht zu harte Urteil in Revision zu gehen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Anakin war am Ende seines Martyriums bis auf die Knochen abgemagert und im Krankenhaus gestorben. Seine Schwester überlebte nur knapp.

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