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Mutu empfindet Millionen-Strafe als «unmenschlich»

Bukarest (dpa) Der rumänische Nationalspieler Adrian Mutu hat die vom Fußball-Weltverband FIFA gegen ihn verhängte Rekord-Geldbuße von 17,2 Millionen Euro als «ungerecht und unmenschlich» bezeichnet.

Mutu empfindet Millionen-Strafe als «unmenschlich»

Der Rumäne Adrian Mutu muss eine Strafe an seinen ehemaligen Verein zahlen.

«Ich halte diese Entscheidung nicht für korrekt, denn ich habe nichts getan, was diese Summe rechtfertigen würde», sagte Mutu bei einer Sitzung der rumänischen Nationalmannschaft. Das berichtete die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax. Mutu bekräftigte, dass seine Rechtsanwälte nach einer Möglichkeit suchen, Berufung beim Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne einzulegen.

Mutu sagte, er wisse es zu schätzen, dass der Hauptsponsor von Dinamo Bukarest, Cristian Borcea, eine Sammelaktion für ihn gestartet habe, um die Millionen-Summe zusammenzubringen. Er wolle dieses Geld aber nicht annehmen, betonte Mutu. Derzeit konzentriere er sich darauf, «nicht betroffen zu sein», berichtete der Angreifer. «Es stört mich zwar sehr, aber angesichts meiner Erfahrung kann ich differenzieren und auf dem Niveau spielen, das ich mir wünsche.»

Mutu soll dieses Geld nach einer Entscheidung der FIFA an seinen früheren Club FC Chelsea zahlen, als Abfindung dafür, dass er durch seinen Kokainkonsum gegen den Vertrag verstoßen habe. Es handelt sich dabei als die höchste Geldstrafe der Fußball-Geschichte. Mutu spielt derzeit beim AC Florenz in der italienischen Serie A.

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