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NRW-Kunstsammlung kauft Werke von Carmen Herrera

Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen hat vier Arbeiten der amerikanischen Künstlerin Carmen Herrera erworben. Drei Werke seien angekauft worden, eine Arbeit auf Papier habe die 102 Jahre alte Künstlerin dem Museum geschenkt, teilte die Kunstsammlung am Donnerstag mit. Die Pionierin der geometrischen Abstraktion habe sich damit für ihre bisher größte Ausstellung in einem Museum bedankt. Die Schau mit 70 Werken aus 70 Schaffensjahren bleibt bis zum 8. April in der Kunstsammlung in Düsseldorf.

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Düsseldorf

, 15.03.2018
NRW-Kunstsammlung kauft Werke von Carmen Herrera

Direktorin Susanne Gaensheimer. Foto: Federico Gambarini/Archiv

„Obwohl die amerikanische Nachkriegskunst einen Schwerpunkt unserer Sammlung darstellt, war Carmen Herrera auch in unserem Haus noch nicht vertreten“, sagte Susanne Gaensheimer, Direktorin der Kunstsammlung. Die Landesgalerie verfügt nun nach eigenen Angaben über den größten Bestand an Herrera-Arbeiten eines deutschen Museums. NRW-Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen (parteilos) betonte: „Es war uns sehr wichtig, diese zu Unrecht lange kaum wahrgenommene Künstlerin in unserer Landesammlung zu zeigen“.

Zwei der Ankäufe - eine signalrote Skulptur und ein Gemälde mit dem Titel „Some Blue some White“ - werden in der noch laufenden Ausstellung gezeigt. Die Schau war zuvor in kleinerem Umfang im Whitney Museum in New York.

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