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NRW-Polizei will Statistik über Messerangriffe führen

Die Polizei will in Nordrhein-Westfalen ab dem kommendem Jahr statistisch erfassen, wie viele Gewalttaten mit Messern verübt werden. Das hat das NRW-Innenministerium auf dpa-Anfrage mitgeteilt. Bislang werden in der bundeseinheitlich abgestimmten Kriminalitätsstatistik Verbrechen mit Stichwaffen - im Gegensatz zu Schusswaffen - nicht gesondert erfasst.

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Düsseldorf

, 21.03.2018
NRW-Polizei will Statistik über Messerangriffe führen

Die Polizei will die Gewalttaten mit Messern in NRW statistisch erfassen. Foto: Federico Gambarini

Das Landeskriminalamt NRW habe nun einen Tatmittelkatalog erarbeitet, der unter anderem Messer enthalte. Voraussichtlich ab dem 1. Januar 2019 könne damit eine Erfassung von Messerangriffen erfolgen. Für das Jahr 2018 sei dies nicht mehr möglich: „Da haben wir bereits 200 000 Vorgänge, die wir alle einzeln nachbearbeiten müssten“, hieß es.

NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte das Landeskriminalamt nach der Messerattacke von Lünen am 23. Januar damit beauftragt, die Aufnahme von Angriffen mit Stichwaffen in die Polizeiliche Kriminalstatistik zu prüfen. Nach einer Serie von Messerangriffen war die Frage nach einem Anstieg solcher Attacken laut geworden. Die Behörden mussten passen.