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NRW-Spargel braucht noch Zeit und Wärme

Aachen. Der meteorologische Frühling ist schon da, die Temperaturen sollen langsam steigen - und der Spargel? Dem ist es noch viel zu kalt. Außer auf Feldern mit „Bodenheizung“.

NRW-Spargel braucht noch Zeit und Wärme

Ein Landwirt sticht Spargel auf seinem beheizten Feld. Foto: Ole Spata

Die ersten vereinzelten Spargelköpfchen in Nordrhein-Westfalen könnten Ende März erntereif aus der Erde blitzen - aber nur auf den Feldern mit „Fußbodenheizung“. Ansonsten sei es im Boden nach dem Dauerfrost einfach noch viel zu kalt, sagte der Spargelexperte bei der Landwirtschaftskammer NRW, Ralf Große Dankbar. Die Pflanzen seien in dem Boden wie eingefroren und müssten erst einmal auf Temperatur kommen.

Aber auf den Feldern, die mit Abwärme aus Kraftwerken beheizt würden, könne sich bald etwas tun. Angesichts „dieser paar Hektar“ könne man nicht davon sprechen, dass es dann wieder heimischen Spargel gebe, sagte der Berater der Landwirtschaftskammer für die Spargelanbauer. Bei entsprechendem Wetter könnte aber sich in den April hinein etwas tun.

Im vergangenen Jahr hatte die Saison Anfang April begonnen, aber das Wetter nicht richtig mitgespielt: Teils heftiger Bodenfrost hatte den Anbauern den Saisonstart vermiest. Aber mit den steigenden Temperaturen im Frühjahr kam die Ernte der wärmeliebenden Stangen auf Touren.

Laut NRW-Landwirtschaftministerium werden jährlich etwa 17 500 Tonnen Spargel im Land geerntet - das entspricht rund 20 Prozent des deutschen Ertrags. Nordrhein-Westfalen gehört neben Niedersachsen und Brandenburg zu den deutschen Spargelgebieten.

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