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NRW-Städte erwarten starken Zuwachs bei Mieträdern

Essen. In mehreren nordrhein-westfälischen Großstädten dürfte das Angebot an Leihfahrrädern in den kommenden Monaten deutlich wachsen. Die Stadt Köln rechnet damit, dass zwei Anbieter im Frühjahr an den Start gehen und sich die Zahl der Mietbikes in der Domstadt im Laufe des Jahres auf etwa 8000 mehr als verdoppeln wird. Auch in Düsseldorf und im Ruhrgebiet stellen sich die Verwaltungen auf die neuen vor allem aus Asien stammenden Radverleiher ein. In Essen hat ein Unternehmen aus Berlin bereits die ersten 150 Räder aufgestellt.

NRW-Städte erwarten starken Zuwachs bei Mieträdern

Fahrräder zum Mieten. Foto: Friso Gentsch/Archiv

Einen besonders guten Ruf haben diese Leihräder, die nicht an festen Stationen abgestellt werden müssen, allerdings nicht. In München hatte es beispielsweise im vergangenen Jahr viel Ärger gegeben, weil die Räder Gehwege versperrten oder in Grünanlagen herumlagen. Die NRW-Städte wollen deshalb Absprachen mit den Anbietern treffen, um Zahl und Standorte der Fahrräder zu begrenzen. Eine Genehmigung brauchen die Betreiber der stationslosen Mietsysteme aber nicht.

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