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NRW-Verfassungsschutz: Andere Dienste im Internet weiter

Der Bundesverfassungsschutz ist dem Tunesier, der einen Anschlag mit einer Bio-Bombe geplant haben soll, auch dank ausländischer Nachrichtendienste auf die Spur gekommen. Das sagte der Leiter des nordrhein-westfälischen Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, am Donnerstag im WDR 5-Morgenecho. Auf die Frage nach der Rolle des amerikanischen Geheimdienstes, der wohl den zentralen Hinweis auf größere Internet-Bestellungen von Rizinussamen gab, sagte Freier: „Das Auswerten des Internets mit technischen Möglichkeiten - da sind die ausländischen Nachrichtendienste ein Stück weiter als die deutschen Nachrichtendienste.“

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Köln

, 21.06.2018
NRW-Verfassungsschutz: Andere Dienste im Internet weiter

Ein Feuerwehrmann trägt vor dem Wohnkomplex Osloerstr. 3 in Köln-Chorweiler eine Tonne heraus. Foto: Oliver Berg/Archiv

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) habe den 29-Jährigen nach Hinweisen aus der Bevölkerung und von anderen Behörden, auch ausländischer Nachrichtendienste, ins Visier genommen. Der Fall sei dann vom Inlandsgeheimdienst rechtzeitig an die Polizei abgegeben worden, die am 12. Juni mit Festnahme und Durchsuchung der Kölner Hochhauswohnung zum richtigen Zeitpunkt zugegriffen habe.

Laut Bundesanwaltschaft soll Sief Allah H. biologische Waffen - das hochgiftige Rizin - hergestellt und Kontakt zu „Personen aus dem radikal-islamistischen Spektrum“ gehabt haben. In der Wohnung des Mannes waren große Mengen Rizinussamen, daraus hergestelltes Rizin-Gift und Utensilien für einen Sprengsatz sichergestellt worden. Laut Bundeskriminalamt und BfV soll der Mann seine Vorbereitungen für einen Terroranschlag bereits weitgehend abgeschlossen haben.

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