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NRW Vorletzter im Bildungsmonitor

KÖLN Trotz einiger Fortschritte belegt Nordrhein-Westfalen im Bildungsmonitor 2008 des arbeitgebernahen Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) weiterhin den vorletzten Platz. Das Institut stört sich vor allem an der geringen Zahl der Lehrer im Verhältnis zur Schülerzahl.

NRW Vorletzter im Bildungsmonitor

NRW-Schulministerin Barbara Sommer

NRW weise unter anderem eine schlechte Betreuungsrelation auf, teilte das Institut am Dienstag in Köln mit. In den Grundschulen kamen im Jahr 2006 auf einen Lehrer rechnerisch 20,6 Schüler, bundesweit der zweitschlechteste Wert. Traditionell schlecht bleibe die Betreuungsrelation auch an den Hochschulen: Hier sei NRW bundesweites Schlusslicht.  Zu den Stärken des bevölkerungsreichsten Bundeslandes zählt die Studie unter anderem die bundesweit höchste Quote von Studienberechtigten.

Die Zahlen für den Bildungsmonitor 2008 stammen aus dem Jahr 2006, neuere Daten sind den Angaben zufolge noch nicht verfügbar. NRW-Schulministerin Barbara Sommer (CDU) betonte, wichtige Reformen der neuen Landesregierung wie das neue Schulgesetz, der Ausbau der Ganztagsschule, der Hochschulpakt oder das Kinderbildungsgesetz seien 2006 noch nicht umgesetzt gewesen oder gerade erst eingeführt worden. „Der Bildungsmonitor 2008 ist also die Abschlussbilanz von Rot-Grün, nicht die Bilanz der Politik der schwarz-gelben Landesregierung.“ Sachsen schneidet im Bildungsmonitor 2008 am besten ab. Hinter NRW kommt nur noch Mecklenburg-Vorpommern.

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) warnte davor, die Studie überzubewerten. Sie biete nur einen eingeschränkten Blick auf das Bildungssystem, der zentrale Aspekte wie beispielsweise die Allgemeinbildung außer Acht lasse. Der Auftraggeber, die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, sei eine vom Arbeitgeberverband Gesamtmetall ins Leben gerufene Organisation. Dies müsse bei der Bewertung der Ergebnisse berücksichtigt werden. www.insm-bildungsmonitor.de

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