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Neue Zählung

NRW will Unterrichtsausfall an Schulen erheben

Düsseldorf Schulministerin Sylvia Löhrmann will in diesem Jahr erneut den Unterrichtsausfall an NRWs Schulen erheben. Das kündigte Löhrmann am Dienstag an. Auch Flüchtlinge an den Schulen sind Teil der Agenda. Zwei andere stark diskutierte Themen sind für die Ministerin jedoch zu vernachlässigen.

NRW will Unterrichtsausfall an Schulen erheben

Sylvia Löhrmann kündigt eine neue Erhebung der Unterrichtszahl an. Wieviel Unterricht fällt aus?

Als Sylvia Löhrmann im vergangenen Jahr ihre Studie zu Unterrichtsausfall vorstellte, rief sie viele Zweifler auf den Plan.  Der Erhebung zur Folge fielen 1,7 Prozent aller Schulstunden aus. Das ist umgerechnet alle zwei Wochen eine Schulstunde pro Klasse.

Opposition, Eltern- und Lehrerverbände hatten die Statistik angezweifelt und eine erneute, präzise Zählung gefordert. Für die Erhebung waren Stichproben bei rund 5700 Schulen öffentlichen Schulen in NRW genommen worden. Nach Feststellungen des Landesrechnungshofes werden allerdings an vielen Gymnasien und Realschulen etliche Pflichtstunden gar nicht erst eingeplant.

"Turboabi" spielt keine Rolle

Nun hat Löhrmann eine weitere Erhebung für das Jahr 2016 angekündigt. Einen Zeitraum für die stichprobenartigen Kontrollen nannte die Ministerin nicht. Weitere Themen, die Löhrmann auf die Agenda setzte, sind die Frage, wie sich die Zahlen von Flüchtlingskindern in Schulen auf die Klassengröße auswirken, hier werden bis Ende März genaue Zahlen erwartet.

Keine besondere Aufmerksamkeit erfahren die Themen "Turboabitur" und marode Schulen. Beim verkürzten Abitur seien im vergangenen Jahr Regelungen erlassen worden, wie weniger Hausarbeiten, gab Löhrmann an. Der bauliche Zustand der Schulen sei eine "ureigene kommunalpolitische Angelegenheit".

Unterrichtsstunden:


Unterrichtsausfall:

von dpa

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