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NSU

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Bei Ermittlungen in der rechtsextremen Szene hat die Polizei in den vergangenen Jahren mehrere Listen mit politischen Gegnern gefunden - neben Namen sind auch Adressen vermerkt.

Der NSU hat zehn Menschen ermordet. Eine Pistole dafür hat der frühere NPD-Funktionär Ralf Wohlleben besorgt - urteilte das Oberlandesgericht in München. Trotzdem kommt er jetzt auf freien Fuß. Die Behörden

Der NSU-Prozess ist Geschichte. Doch die juristische Aufarbeitung ist noch nicht vorbei. Mehrere Verteidiger haben bereits Revision beim Bundesgerichtshof angekündigt. Und was macht Beate Zschäpe jetzt?

Jahrelang haben die Familien der NSU-Mordopfer auf diesen Tag gewartet. Nun ist das Urteil gefallen, mit dem die Taten der rechtextremistischen Terrorgruppe gesühnt werden sollen. Ein schwerer Tag für die Angehörigen.

Also doch: Das Münchner Oberlandesgericht verurteilt Beate Zschäpe als Mittäterin an allen Verbrechen des NSU. Die Plädoyers der Verteidiger und die Appelle der Hauptangeklagten beeindruckten die Richter nicht.

Die Liste der Gräueltaten des NSU ist lang: zehn Morde, zwei Sprengstoffanschläge und viele Raubüberfälle. Fast 440 Tage hat das Oberlandesgericht München darüber verhandelt. Doch auch nach dem Urteil

Ruhr Nachrichten NSU-Prozess

Für Tochter des Dortmunder Mordopfers kann es kein gerechtes Urteil geben

Beate Zschäpe wurde des zehnfachen Mordes schuldig gesprochen. Gamze Kubasik, Tochter des Dortmunder NSU-Mordopfers, zog bereits am Tag davor ein Fazit zum Prozess. Es ist kein gutes. Von Tobias Grossekemper

Kaum ein Urteil in den vergangenen Jahren wurde mit größerer Spannung erwartet: Wird Beate Zschäpe als Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt? Oder kommt sie mit einer milden Strafe davon? Mehr als

Lebenslang für Beate Zschäpe - so lautet kurz vor dem Urteil im NSU-Prozess die Erwartungshaltung einer breiten Öffentlichkeit. Nur: So einfach ist das nicht. Und das ist nur einer von gleich mehreren

Kaum ein Urteil in den vergangenen Jahren wurde mit größerer Spannung erwartet: Wird Beate Zschäpe als Mörderin zu lebenslanger Haft verurteilt? Abschluss des NSU-Prozesses verurteilt die NSU-Ombudsfrau

Am 11. Juli soll das Urteil gegen die Hauptangeklagte im NSU-Prozess, Beate Zschäpe, verkündet werden. Doch Opfer-Angehörige wollen das nicht als Schlussstrich hinnehmen. Von Bastian Pietsch

Es war eine akribische, oft zähe Suche nach der Wahrheit im Münchner NSU-Prozess. Sie dauerte mehr als fünf Jahre und mehr als 430 Verhandlungstage. Die wichtigsten davon im Rückblick:

Mehr als 430 Prozesstage, Hunderte Zeugen, mehrere Hundert Aktenordner: Der NSU-Prozess ist so oder so ein Fall für die Geschichtsbücher. Am 11. Juli spricht das Gericht sein Urteil. Vorher hat sich Beate

Es ist die einzige Tat, die Beate Zschäpe selbst begangen und eingeräumt hat: Im November 2011 steckte sie die Wohnung in Zwickau in Brand, in der sie mit ihren Komplizen bis zuletzt lebte. Deshalb geht

Maximal zehn Jahre Haft hatten Beate Zschäpes Vertrauensanwälte im NSU-Prozess gefordert. Nun ist das zweite Verteidiger-Team mit seinem Plädoyer an der Reihe - und unterbietet diese Forderung nochmals.

Manchmal ging es im NSU-Prozess nur quälend langsam voran. Doch jetzt könnte es schnell gehen. Bis Mitte Mai sollen die Plädoyers der vier mit Beate Zschäpe mitangeklagten mutmaßlichen Terrorhelfer beendet sein.

Tag zwei der Verteidiger-Plädoyers im NSU-Prozess. Scharf ist vor allem der Ton, in dem einer von Beate Zschäpes Vertrauensanwälten die massiven Anklagevorwürfe der Bundesanwaltschaft zu kontern versucht.

Wochenlang hatte es immer neue Verzögerungen gegeben. Auch an diesem Dienstag halten juristische Verwicklungen den NSU-Prozess auf - doch am Nachmittag beginnen Beate Zschäpes Anwälte mit ihrem Plädoyer.

Zwei Monate stockte der NSU-Prozess wegen Verfahrensstreits und Befangenheitsanträgen. Jetzt soll endlich die letzte Etappe beginnen. Heute will das Gericht die ersten Verteidiger von Beate Zschäpe für

Vor zwölf Jahren wurde Mehmet Kubasik ermordet – mutmaßlich von Mitgliedern des NSU. Auch wenn der Prozess gegen die Terrorzelle dem Ende entgegengeht, sind am Tag des Gedenkens noch viele Fragen offen. Von Bastian Pietsch

Ein Anwalt, der im Münchner NSU-Prozess ein gar nicht existierendes Opfer vertreten haben soll, ist in Aachen wegen Betrugs in besonders schwerem Fall angeklagt. Das erklärte das Landgericht am Mittwoch.

Die Plädoyers der Verteidiger im NSU-Prozess verzögern sich bis nach der Osterpause. Am Donnerstagmorgen sagte das Oberlandesgericht München den kompletten Verhandlungstag ab, weil die Hauptangeklagte

Das erste Mordopfer des NSU war der Blumenhändler Enver Simsek. Die Anwältin seiner Familie attackiert die Ermittler massiv. Der Prozess gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche Terrorhelfer droht derweil

Die Vorwürfe gegen den Staat beim Umgang mit den Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ werden immer schärfer. Auch das Gericht muss sich jetzt anhören, es habe die Verbrechen von Zschäpe

Zwei Männer, die bei dem Nagelbombenanschlag des NSU in Köln verletzt wurden, üben scharfe Kritik an Ermittlern und am damaligen Innenminister. Im NSU-Prozess forderten sie vor allem Aufklärung.

Fassungslose Blicke bei den Vertretern der Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess: Nebenkläger werfen dem Staat vor, die Ermittlungen nach den Terrormorden vorsätzlich blockiert zu haben. Und die Tochter einer

Die Nebenklage der Dortmunder Familie Kubasik will heute ihren Schlussvortrag im Münchner NSU-Prozess fortsetzen. Voraussichtlich wird die Tochter des am 4. April 2006 ermordeten Mehmet Kubasik vor Gericht

Am 4. April 2006 ermordeten die NSU-Terroristen den Kioskbetreiber Mehmet Kubasik in Dortmund. Diesen Dienstag wollen seine Witwe und seine Tochter als Nebenkläger im NSU-Prozess plädieren.

Nach zwei Monaten Stillstand sind im Münchner NSU-Prozess nun endlich die Nebenklage-Anwälte an der Reihe. Diese Phase wird wiederum mehrere Wochen dauern. Doch schon am Anfang geht es zur Sache.

Eigentlich befindet sich der NSU-Prozess nach mehr als vier Jahren auf der Zielgeraden. Doch nach dem Plädoyer der Bundesanwaltschaft muss das Gericht schon wieder pausieren - wegen zweier Angeklagter.

Die Familie Kubasik hat den Freistaat Thüringen wegen eklatanter Fehler bei der Verfolgung des NSU auf Schadensersatz verklagt. Doch bereits am ersten Verhandlungstag am Dienstag wurde der Prozess unterbrochen Von Tobias Grossekemper

Der Mammutprozess startete vor vier Jahren, jetzt gibt es eine weitere Verzögerung: Wegen zwei neuer Befangenheitsanträge werden beim NSU-Prozess Verhandlungstage ausgesetzt.

Das Plädoyer der Bundesanwaltschaft im NSU-Prozess ist beendet, ein dritter Angeklagter sitzt in U-Haft. Am Donnerstag sollten nun die ersten Nebenkläger das Wort bekommen. Doch es kommt ganz anders.

Bis zum Plädoyer der Bundesanwaltschaft war er ein freier Mann. Doch auf der Zielgerade des NSU-Prozesses muss neben Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben nun auch ein dritter Angeklagter in Untersuchungshaft.

In ihrem Plädoyer argumentiert die Bundesanwaltschaft auch mit Beweisen, die sie eigentlich aus dem NSU-Prozess heraushalten wollte. Genau die erlauben es der Anklage jetzt aber, hohe Strafen für Zschäpe & Co. Von Von Christoph Lemmer, dpa

Der NSU-Prozess läuft seit 2013, allein das Anklage-Plädoyer dauerte mehrere Tage. Jetzt ist klar: Die Bundesanwaltschaft will für Beate Zschäpe die Höchststrafe, wie erwartet. Umso überraschender: Einer

Es war eine kurze Verhandlung, die da am Dienstag vor dem Landgericht Erfurt stattfand: Nach gerade einmal 15 Minuten unterbrach der Vorsitzende Richter Christoph von Friesen die Verhandlung. Auf Schadensersatz Von Tobias Großekemper

Gedenken an Terroropfer

"Mehmet Kubasik war einer von uns"

Über 30 Initiativen organisierten in Dortmund eine Gedenkfeier für den 2005 von Rechtsterroristen ermordeten türkischen Kioskbesitzer Mehmet Kubasik. Dem Aufruf zum "4. Tag der Solidarität" folgten 450 Teilnehmer. Von Tobias Grossekemper

Investigativer Journalist zu Gast

David Schraven recherchierte Hintergründe zum NSU

Der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) und der "Fall Tschäpe" sind kein auf Thüringen beschränktes Phänomen. Das sagte David Schraven vom Recherchebüro „Correctiv“ aus Essen am Montagabend (1.2.) Von Jana Kolbe

Tatort Mallinckrodtstraße: Der NSU-Untersuchungsausschuss des Landes NRW hat am Dienstag den Ort besucht, an dem Mehmet Kubasik starb. Seine Mitglieder wollten "genauer hinschauen" und herausfinden: Hatte Von Tobias Grossekemper

Über neun Jahre nach dem Mord an dem türkischen Kioskbetreiber Mehmet Kubasik besucht der NSU-Untersuchungsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags heute den Tatort an der Mallinckrodtstraße. Die Von Peter Bandermann

Theaterstück "Schmerzliche Heimat"

NSU-Terror auf der Bühne

Jeder weiß, wie Beate Zschäpe aussieht. „Doch kaum jemand hat ein Bild von den Opfern vor Augen. Das ist schrecklich“, sagt Regisseur Christian Scholze. Von Lydia Klehn-Dressler