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Nach Gebühreneinführung: Postfach-Nachfrage sinkt nur leicht

Bonn. Obwohl bei Postfächern vor einem Jahr die Gratisnutzung beendet wurde, ist die Nachfrage seither nur leicht gesunken. Man betreibe in Deutschland derzeit rund 800 000 Postfächer und damit etwa 18 000 weniger als noch vor drei Jahren, teilte die Deutsche Post auf Anfrage mit. Prozentual gesehen war das ein Rückgang von gut zwei Prozent in diesem Zeitraum. 

Nach Gebühreneinführung: Postfach-Nachfrage sinkt nur leicht

Ein Kunde leert sein Postfach bei der Post. Foto: Roland Weihrauch/Archiv

Einen Grund für das Minus nannte die Post nicht. Es dürfte vor allem an einem seit langem andauernden Trend liegen: Die Briefmenge sinkt pro Jahr in etwa um zwei bis drei Prozent. Daher sehen sich offenbar weniger Menschen veranlasst, für ihre Briefe extra zu einer Abholbox in einem Post-Gebäude laufen zu müssen.

Der Bedarf an Postfächern sinkt also, die Gebühreneinführung dürfte hierbei aber nur eine nebensächliche Rolle spielen. Das verrät auch ein Blick auf die Statistik: 2014 betrieb der Bonner Konzern nach eigenen Angaben noch 835 000 solcher Fächer. Binnen eines Jahres sank dieser Wert um 17 000 (2 Prozent), obwohl es in diesem Zeitraum noch gar keine Jahresgebühren gab.

Seit März 2017 kassiert die Post ein Jahresentgelt von 19,90 Euro von den Nutzern. Für Neukunden waren diese Kosten schon 2016 eingeführt worden. Zuvor mussten Kunden nur eine Einmalgebühr von 15 Euro zahlen. Die Post nannte den Schritt unvermeidbar, schließlich seien Mieten für Gebäude sowie Reinigung und Strom teurer geworden. Ein Jahr nach der Gebühreneinführung seien die eigenen Erwartungen erfüllt, sagt eine Post-Sprecherin. Mit dem Entgelt seien „im Wesentlichen“ die Unterhaltskosten für die Anlagen finanziert worden.

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