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Nach Goretzka: Auch Max Meyer verlässt den FC Schalke 04

Gelsenkirchen. Max Meyer hätte bei Schalke eine kräftige Gehaltserhöhung bekommen können - stattdessen verlässt er den Verein. Trainer Tedesco und Sportvorstand Heidel müssen nun auf dem Transfermarkt reagieren. Die Rückkehr eines Fan-Lieblings ist nicht zu erwarten.

Nach Goretzka: Auch Max Meyer verlässt den FC Schalke 04

Max Meyer. Foto: Jan Woitas/Archiv

Fußball-Nationalspieler Max Meyer kehrt dem Bundesligisten FC Schalke 04 den Rücken. Der 22-Jährige werde den Verein im Sommer definitiv verlassen, erklärte Schalke-Sportvorstand Christian Heidel. „Wir gehen hochprofessionell mit der Situation um. Es gab und gibt kein böses Wort von beiden Seiten“, sagte Heidel am Donnerstag.

Damit ist Meyer der zweite Nationalspieler, der die Schalker nach der Saison verlassen wird: Schon seit 19. Januar steht fest, dass Goretzka zur neuen Saison von den Schalkern zu Bayern München wechselt. Der Mittelfeldspieler hat beim deutschen Rekordmeister einen Vertrag bis 2022 unterschrieben.

Noch im Februar hatten die Schalker dem gebürtigen Oberhausener Meyer, der am Samstag (15.30 Uhr) gegen Borussia Mönchengladbach verletzt fehlen wird, ein neues Vertragsangebot unterbreitet. Dabei war von einem auf 5,5 Millionen Euro erhöhten Jahresgehalt die Rede. Nun wird der Olympia-Zweite von 2016 und U21-Europameister von 2017 den Champions-League-Anwärter ablösefrei verlassen.

Nach den Abgängen von Goretzka und Meyer müssen Schalke-Trainer Domenico Tedesco und Heidel auf den Mittelfeld-Positionen Nachfolgelösungen finden. Auf zwei anderen ist schon alles geklärt: In Stürmer Mark Uth von 1899 Hoffenheim und Innenverteidiger Salif Sané von Hannover 96 stehen zwei Neuzugänge bereits fest.

Als Ablösesumme für den senegalesischen Nationalspieler Sané sind sieben Millionen Euro im Gespräch. Für Uth ist keine Ablösesumme fällig. Sané ist bei den Schalker bis 2022 verpflichtet. Auch Uths Kontrakt hat eine Laufzeit von vier Jahren. Heidel ließ im Zuge des feststehenden Meyer-Abgangs wissen, dass der aktuelle Tabellenzweite zur kommenden Spielzeit noch „zwei bis drei“ neue Profis verpflichten werde.

Unterdessen zeichnet sich ab, dass Weltmeister Benedikt Höwedes nicht zum FC Schalke zurückkehren wird. Das zumindest berichtete die „Bild“ (Donnerstag). Der 30 Jahre alte Abwehrspieler ist an Juventus Turin verliehen, kam dort in der laufenden Saison aber kaum zum Einsatz.

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