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Nach Nokia-Aus: 76 Millionen Euro für neue Jobs in der Region

Wachstum für Bochum

BOCHUM Mit tatkräftiger finanzieller Unterstützung von EU, Bund, Land und auch Nokia selbst können Bochum und die Nachbarstädte die Folgen der Nokia-Werksschließung jetzt konkret aufarbeiten.

von Von Thomas Aschwer

, 01.12.2009
Nach Nokia-Aus: 76 Millionen Euro für neue Jobs in der Region

Nokia-Geschäftsführer Michael Bültmann und NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben.

"Das Programm ´Wachstum für Bochum´ kommt jetzt in die Umsetzungsphase", sagt NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben am Dienstagmorgen im Bochumer Rathaus. Ab sofort stehen rund 39 Millionen Euro für 16 bisher bewilligte Projekte in der Region zur Verfügung. Weitere 14 Projekte mit einem Fördervolumen von zirka 37 Millionen Euro sollen in naher Zukunft bewilligt werden. Damit werden einschließlich der Eigenanteile der Projektträger Gesamtinvestitionen von voraussichtlich 107 Millionen Euro ausgelöst. Ministerin Thoben erhofft sich, dass dadurch "vorsichtig geschätzt" 1500 neue Jobs geschaffen werden.740 Menschen wieder auf Nokia-Fläche tätig Mit der Schließung des Bochumer Nokia-Werkes waren, daran erinnerte OB Ottilie Scholz, 4500 Jobs bei Nokia, Zulieferern etc. verloren gegangen. Durch die Ansiedlung neuer Unternehmen sind heute wieder 740 Menschen auf der Nokia-Fläche tätig. Insgesamt haben nach Aussage des Wirtschaftsministeriums 1300 frühere Nokianer wieder eine Stelle gefunden. Allerdings sind noch 1000 Frauen und Männer, die zum Teil über Jahrzehnte für den Handyhersteller gearbeitet haben, noch auf der Suche nach einer neuen Stelle.20 Millionen an das Land NRW Tief in die eigene Tasche musste das finnische Unternehmen nach der überraschenden Werksschließung in die eigene Tasche greifen. 20 Millionen Euro zahlte Nokia direkt an das Land NRW. Dazu floss der Nettoerlös vom Verkauf des Werksgeländes in das Programm "Wachstum für Bochum". Nach Aussage von Nokia-Geschäftsführer Michael Bültmann handelt es sich dabei um einen "niedrigen zweistelligen Millionenbetrag". Bültmann erhofft sich, dass mit den jetzt zur Verfügung stehenden Geldern die Strukturen der Region verbessert werden können. Dabei gehe es um Qualifikation, Wissenschaft und Bildung.

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