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Nach Nokia-Rückzug erster Investor gefunden

DÜSSELDORF/BOCHUM Nach dem Rückzug des Handy-Weltmarktführers Nokia aus Bochum gibt es einen ersten Investor für das leerstehende Betriebsgelände: Der Hamelner Hersteller von Computer-Scannern, Scanbull Vertical Images AG, eröffne in Bochum einen neuen Standort und plane im ersten Schritt 150 neue Arbeitsplätze, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag mit.

Nokia werde bei der Auswahl der Mitarbeiter helfen, ehemalige Nokianer würden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Rund 40 Prozent der freien Stellen seien für gering qualifizierte Mitarbeiter reserviert. Nokia habe Wort gehalten und setze sich stark für alternative Arbeitsplätze ein, erklärte NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU).

Nach der Schließung des Werkes mit 2300 Arbeitsplätzen Ende Juni hatten Nokia und das Land ein Wachstumsprogramm für die Region mit einem Gesamtvolumen von 60 Millionen Euro aufgelegt. Die Ansiedlung sei ein erster Erfolg dieses Programms, so die Landesregierung.

Die Scanbull Vertical Images AG zählt den Angaben zufolge weltweit zu den führenden Technologieunternehmen für 3D, 360-Scanner sowie 3D-Softwarelösungen und wird in Bochum eine Produktionsstätte für seine neue 3D-Scannerproduktlinien eröffnen. Im ersten Schritt will Scanbull 150 neue Arbeitsplätze in Bochum schaffen. Scanbull werde auf dem ehemaligen Betriebsgelände von Nokia Produktions- und Büroflächen übernehmen, um dort Produktentwicklung, Pro­duktion, Verwaltung und Vertrieb aufzubauen.

Das Unternehmen habe zugesagt, bei gleicher Eignung vorrangig ehemalige Nokia-Mitarbeiter einzustellen und dabei mit der für die ehemaligen Nokia-Mitarbeiter ge­gründeten Transfergesellschaft eng zusammenzuarbeiten. Scanbull hat seinen Sitz in Hameln (Niedersachsen) und weitere Produktions­stätten in Deutschland. Das Unternehmen wurde 2001 in Nürnberg gegründet und befindet sich den Angaben nach seitdem auf einem stabilen Wachstumskurs im Markt für 3D-Scanlösungen.

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