Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nach Schiffskatastrophe in China: Mehr als 400 Tote

Jianli (dpa) Nur 14 von 456 Menschen haben den Untergang eines chinesischen Touristenschiffs auf dem Jangtse überlebt. Helfer bergen immer mehr Tote aus dem Wrack. Sie haben keinerlei Hoffnung, weitere Überlebende zu finden.

Nach Schiffskatastrophe in China: Mehr als 400 Tote

Bergungskräfte an Bord des aufgerichteten Unglücksschiffes. Foto: Wu Hong

Bei der schlimmsten Schiffskatastrophe in China seit Jahrzehnten sind höchstwahrscheinlich alle 442 vermissten Menschen ums Leben gekommen. Am Sonntag stieg die Zahl der Toten auf 432, wie staatliche chinesische Medien berichteten.

An Bord des geborgenen Touristenschiffes «Stern des Orients» waren 456 Menschen, nur 14 überlebten. Zehn wurden noch vermisst. Nach Ansicht von Rettungskräften besteht keinerlei Aussicht, dass sie den Unfall auf dem Jangtse überlebt haben. In dem aufgerichteten Wrack fanden die Retter keine Überlebenden.

Das 2200 Tonnen schwere Schiff war am 1. Juni bei Jianli in der zentralchinesischen Provinz Hubei im Sturm gekentert und trieb kieloben im Wasser. Unter den Opfern waren meist ältere Touristen, die auf einer elftägigen Tour waren.

Hunderte Menschen gedachten bei einer Trauerzeremonie am Unglücksort am Sonntagmorgen (Ortszeit) der Toten. Zuvor hatten Helfer das havarierte Schiff mit zwei Kränen aufgerichtet, um die Bergungsarbeiten zu erleichtern.

Die Ermittlungen zur Ursache des Unglücks laufen. «Viele Fragen bleiben unbeantwortet», stellte Chinas Staatsfernsehen fest. Der Kapitän, der wie der Chefingenieur überlebte, hatte von einem Tornado gesprochen, der das vierstöckige Schiff in Schieflage und «in ein bis zwei Minuten» zum Kentern gebracht habe.

CCTV Twitter

Xinhua Twitter

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Rätselhafter Fall

U-Boot versenkt, Journalistin verschwunden

Kopenhagen Wo ist Kim Wall? Von der schwedischen Journalistin fehlt nach dem Untergang eines privaten U-Boots in Dänemark weiterhin jede Spur. Der Besitzer, der bekannte U-Boot-Bauer Peter Madsen, ist in Untersuchungshaft. Er beteuert, er habe Wall vor dem Untergang des Bootes auf einer Insel abgesetzt.mehr...

Vermischtes

Schiffsunglück in Kolumbien: Weniger Opfer als befürchtet

Medellín (dpa) Das Freizeitschiff "El Almirante" ist mit etwa 150 Passagieren auf einem bei Touristen beliebten Stausee unterwegs. Dann sinkt es plötzlich. Sieben Menschen ertrinken, zwei weitere werden noch vermisst.mehr...

Vermischtes

Tote und Verletzte nach Schiffsunglück in Kolumbien

Medellín (dpa) Das Freizeitschiff "El Almirante" ist mit etwa 150 Passagieren auf einem bei Touristen beliebten Stausee unterwegs. Dann sinkt es plötzlich. Die Zahl der Opfer kann noch steigen, mehrere Menschen gelten als vermisst.mehr...

Vermischtes

Helikopter suchen vor Indonesien nach Schiffbrüchigen

Jakarta (dpa) Dutzende Menschen werden nach einem schweren Schiffsunglück vor Indonesien noch vermisst. Hohe Wellen und eine stürmische See erschweren die Rettungsarbeiten. Sie hoffen noch auf Überlebende.mehr...

Vermischtes

Indonesien: Dutzende Vermisste nach Schiffsunglück

Jakarta (dpa) Vor Indonesien kentert ein Schiff mit mehr als 100 Passagieren an Bord. Trotz hoher Wellen retten Helfer viele Überlebende aus dem Wasser - doch die meisten Schiffbrüchigen werden zunächst weiter vermisst.mehr...

Unfall bei Düsseldorf

Elf Verletzte nach Schiffskollision auf dem Rhein

DÜSSELDORF Auf dem Rhein sind am Montag in Höhe der Düsseldorfer Messe ein Frachter und ein Flusskreuzfahrtschiff zusammengestoßen - elf Menschen sind dabei verletzt worden. Warum es zu der Kollision kam, ist noch unklar. Beide Schiffe wurden am Bug erheblich beschädigt.mehr...