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Nach WM-Aus proben Spaniens Kickerinnen den Aufstand

Madrid/Toronto (dpa) Nach dem frühen WM-Aus in Kanada probt die spanischen Fußball-Nationalmannschaft der Frauen den Aufstand. Die Spielerinnen forderten den Rauswurf des seit 27 Jahren amtierenden Trainers Ignacio Quereda, mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen.

Nach WM-Aus proben Spaniens Kickerinnen den Aufstand

Trainer Ignacio Quereda steht im Mittelpunkt der Kritik. Foto: Andre Pichette

«Wir lassen nicht mehr zu, dass mit unseren Hoffnungen und unseren Bemühungen gespielt wird», heißt es in einem in Toronto kurz vor dem Rückflug in die Heimat verfassten offenen Brief, der von allen 23 Spielerinnen unterzeichnet und am Samstag von spanischen Medien in Auszügen abgedruckt wurde.

Man habe sich falsch auf die WM vorbereitet, wird darin kritisiert. «Es hat praktisch keine Testspiele gegeben (das letzte war im April), wir haben uns schlecht akklimatisiert, die Analyse der Gegner und die Vorbereitung auf die Spiele war unzureichend», klagen die Kickerinnen um Teamkapitän Vero Boquete vom FC Bayern München. Es sei an der Zeit, «dieses Kapitel zu beenden und die nötigen Veränderungen herbeizuführen».

Boquete, die vom Champions-League-Sieger 1. FFC Frankfurt zum deutschen Meister nach München wechselt, hatte nach dem Vorrunden-Aus bei der ersten WM-Teilnahme der Spanierinnen in einem Radiointerview scharfe Kritik geübt. «Wir haben es nicht weiter gebracht, weil wir nicht die nötige Unterstützung und auch nicht die richtige Vorbereitung gehabt haben», sagte sie. Die Spanierinnen belegten in der Vorrunden-Gruppe E mit nur einem Punkt den letzten Platz.

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