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Nach Wechsel-Posse mit Köln: 96-Boss vertraut Manager Heldt

Hannover. Hannover-96-Clubchef Martin Kind vertraut nach der Wechsel-Posse mit dem 1. FC Köln weiterhin seinem Manager Horst Heldt. „Verträge werden abgeschlossen, damit man sie erfüllt. Sie werden von zwei Parteien in vollem Bewusstsein unterschrieben. Das ist die sachliche Beurteilung“, sagte der Präsident des Fußball-Bundesligisten am Sonntag dem NDR. „Die gefühlte Beurteilung ist natürlich eine andere: Hier geht es um Vertrauen. Herr Heldt hat es mir anders erzählt.“

Zuvor hatte es in dem Fall neue Reaktionen aus Köln gegeben: FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle und Präsident Werner Spinner bekräftigten erneut und mit Nachdruck, dass die Kontaktaufnahme für Verhandlungen von Heldt ausgegangen sei. Wehrle zufolge sei es ein „ganz klarer Impuls“ von Heldt gewesen. Der 96-Manager hatte zuvor versichert, dass ein Headhunter den Kontakt vermittelt habe.

Vergangene Woche war ein möglicher Wechsel von Heldt nach Köln, das einen Nachfolger von Jörg Schmadtke sucht, geplatzt. 96-Boss Kind hatte einen Abgang Heldts kategorisch ausgeschlossen. Köln teilte später mit, dass Heldt keine Option mehr sei. Der 47-Jährige hatte zuvor mit den FC-Verantwortlichen gesprochen und öffentlich sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit seinem Heimatverein angedeutet.

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