Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nächtliches Handy-Verbot der Taliban in Afghanistan

Kabul.

Wegen eines nächtlichen Telefonierverbots der radikalislamischen Taliban sind mindestens fünf afghanische Provinzen ab 18.00 Uhr teilweise oder vollständig nicht mehr erreichbar. Das bestätigte ein Sprecher des Ministeriums für Kommunikation. Die Taliban hätten Mobilfunkanbietern damit gedroht, ihre Antennen zu zerstören, sollten sie die Dienste nicht freiwillig über Nacht abstellen. Hintergrund ist offenbar, dass die Aufständischen vermeiden wollen, über ihre Handys während der Nachtruhe aufgespürt zu werden.

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Schlaglichter

Entwicklungsminister warnt vor Rückgang der Nahost-Hilfen

Dohuk. Zum Beginn der Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs in Brüssel hat Entwicklungsminister Gerd Müller vor einem Absinken deutscher Hilfen für die Region gewarnt. Nach der jetzigen Planung von Finanzminister Olaf Scholz für den Haushalt 2018 sei er gezwungen, die Hilfen für den „Krisenbogen“ Syrien gegenüber den 2017 bereit gestellten Mitteln um 400 Millionen zu kürzen, sagte er am Rande seiner Reise durch den Irak. „Das hätte dramatische Auswirkungen für die Flüchtlinge im Libanon, Jordanien, Türkei und im Irak.“ Der Bedarf in der Region wachse.mehr...

Schlaglichter

Syrien-Konferenz beginnt

Brüssel. Zum Beginn einer zweitägigen Geberkonferenz für die Leidtragenden des syrischen Bürgerkriegs haben Hilfsorganisationen zu großzügigen Finanzzusagen aufgerufen. Die anhaltende Gewalt habe seit Beginn des Jahres knapp 700 000 weitere Menschen innerhalb Syriens vertrieben, heißt es in einem Appell zu dem heute beginnenden Treffen in Brüssel. Nach rund sieben Jahren Bürgerkrieg sind mittlerweile mehr als 13 Millionen Menschen auf humanitäre Unterstützung angewiesen, darunter über sechs Millionen Binnenvertriebene.mehr...

Schlaglichter

Flüchtlingsverbände kritisieren Abschiebung nach Afghanistan

Düsseldorf. Flüchtlingsorganisationen und die Grünen kritisieren einen offenbar geplanten Abschiebeflug von Deutschland nach Afghanistan. Nach Angaben der Flüchtlingsräte in Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt soll die Maschine am Dienstagabend vom Düsseldorfer Flughafen starten. Dies entspricht auch Informationen der Deutschen Presse-Agentur. Hilfsorganisationen bezweifeln, dass Afghanistan für abzuschiebende Migranten sicher ist. Sie forderten am Montag, den Flug zu stoppen.mehr...

Schlaglichter

Putin spricht sich bei Macron für Syrien-Verhandlungen aus

Moskau. Im Syrien-Konflikt hat Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Telefonat mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron auf eine Wiederbelebung von Friedensverhandlungen gedrungen. Die Situation habe sich durch den Raketenangriff der USA, Frankreichs und Großbritanniens gegen Syrien verschlechtert, sagte Putin einer Mitteilung des Kremls in Moskau zufolge. Der Präsident habe diesen Raketenangriff als Völkerrechtsbruch kritisiert, hieß es weiter. Washington, Paris und London hatten am 14. April in einer gemeinsamen Aktion Ziele in Syrien angegriffen.mehr...

Schlaglichter

Zwei Palästinenser an Verletzungen gestorben

Gaza/Tel Aviv. Nach schweren Konfrontationen mit israelischen Sicherheitskräften an der Grenze sind im Gazastreifen zwei weitere Palästinenser an ihren Verletzungen gestorben. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums teilte mit, ein 20-Jähriger sei seinen Verletzungen erlegen, die er am Freitag erlitten hatte. Außerdem sei ein tauber 16-Jähriger an einem Bauchschuss gestorben. Damit steigt die Zahl der getöteten Palästinenser binnen gut drei Wochen auf 41. Hunderte wurden durch Schüsse verletzt.mehr...

Schlaglichter

Südkorea stoppt Lautsprecherpropaganda an Grenze zum Norden

Seoul. Kurz vor dem Gipfeltreffen der beiden koreanischen Nachbarstaaten hat Südkoreas Regierung den vorläufigen Stopp ihrer Lautsprecherpropaganda an der Grenze zu Nordkorea verkündet. Der Schritt solle dazu dienen, militärische Spannungen abzubauen und ein Klima für friedliche Gespräche zu schaffen, teilte das Verteidigungsministerium in Seoul mit. Die Staatschefs beider Länder wollen am Freitag im einem Grenzort zum dritten gesamtkoreanischen Gipfeltreffen seit Ende des Korea-Kriegs 1953 zusammenkommen.mehr...