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Närrische Saison beginnt in den Karnevalshochburgen

Köln/Düsseldorf. Auf den 11.11. freuen sich viele Karnevalisten monatelang. In diesem Jahr rechnen die jecken Hochburgen mit besonders vielen Narren. Das stellt vor allem die Domstadt Köln vor Herausforderungen.

Närrische Saison beginnt in den Karnevalshochburgen

Ein lustiger Clown. Foto: Frank Rumpenhorst

Für viele Rheinländer ist der Tag ein Lichtblick im grauen November: Der 11.11. steht vor der Tür und mit ihm die fünfte Jahreszeit. In diesem Jahr fällt der Sessionsauftakt zur Freude vieler Feierwütiger auf einen Samstag. Die Karnevalshochburgen rechnen deshalb mit besonders vielen Jecken.

Die Kölner Polizei reagiert mit hoher Polizeipräsenz auf den erwarteten Andrang. Rund 1000 Polizisten werden laut Pressestelle zusätzlich im Einsatz sein. Auch ein Fahrverbot für Lastwagen über 7,5 Tonnen soll es nach Angaben des Polizeipräsidiums in der Innenstadt geben. Mobile Sperren sind ebenfalls geplant. In Düsseldorf sieht die Polizei die Lage sehr viel entspannter: Zwar werden einige Beamte zusätzlich auf den Beinen sein, aber mit einem ähnlichen Andrang wie in Köln wird dort nicht gerechnet.

Um Punkt 11 Uhr 11 präsentiert sich das Kölner Dreigestirn zum ersten Mal seinen „jecken“ Anhängern. Anschließend wird gemäß dem diesjährigen Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ ausgelassen gefeiert. In Düsseldorf erwacht zur gleichen Zeit der Obernarr Hoppeditz und hält eine Spottrede.

Viele weiblichen Narren nach Angaben des Kölner Kostümhauses Deiters in diesem Jahr als Einhörner unterwegs. Bei den Männer sind unter anderem die Kostüme Mainzelmännchen und Minion beliebt.

Ohne Regenschirm sollten die Karnevalisten aber nicht losziehen. „Regnen wird es im Laufe des Tages wohl auf jeden Fall. Wann genau, ist schwer zu sagen. Aber man kann am Samstag schon ordentlich nass werden“, sagt Malte Witt vom Deutschen Wetterdienst. Auch starke bis stürmische Böen kann der Meteorologe nicht ausschließen. „Momentan sieht es leider nicht so aus, dass es sonderlich gemütlich wird.“

In Bonn, wo aktuell die Weltklimakonferenz stattfindet, werden neben Karnevalsliedern auch ernstere Töne angeschlagen. Mehrere Tausend Klimagegner wollen für eine umfassende Energiewende protestieren.

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