Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung
Anzeige
Anzeige

Nässe kann winterharte Pflanzen das Leben kosten

Bonn (dpa/tmn) Gehen grundsätzlich winterharte Pflanzen während des Winters ein, ist daran nicht unbedingt die Kälte Schuld. Meist ist Nässe die Ursache, heißt es beim Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn.

Alpine Arten, Gewächse aus Nordamerika oder den Anden sind Trockenheit, gleichmäßige Kälte und dichte Schneedecken gewöhnt. Rasche Temperatursprünge gibt es dort kaum. Mit ein paar Tricks kommen sie aber auch hierzulande gesund durch den Winter.

Wichtig ist eine gute Drainage, die als Sand- und Kiespackung bereits vor der Pflanzung in den Boden eingebracht wird. Kugeldistel (Echinops), Gaura, Fackellilie (Kniphofien) und Lilienschweif (Eremurus) sichert das bereits das Überleben. Für flach auf der Erde liegende Pflanzen ist eine zusätzliche Abdeckung des Bodens mit Splitt oder Sand eine lebensrettende Maßnahme. Sand und Splitt trocknen rasch ab und schützen Blätter und Wurzelhals von Mannsschild (Androsace), Bitterwurz (Lewisia), niedrigen Nelkenpolstern und Bergkamille (Anthemis).

Für sehr empfindliche Arten wie die winterharten Kakteen reicht das immer noch nicht. Sie bekommen am besten Regenschutz. Sind sie in Schalen und Töpfen mobil, können sie einfach an einen trockenen Platz unter dem Dachüberstand, auf oder unter dem Balkon gerückt werden. Bei ausgepflanzten Exemplaren leistet eine große Glasplatte oder ein mit Folie bespannter Holzrahmen gute Dienste. Auf ein paar Steine gelegt, schützen sie die empfindlichen Pflanzen. Wichtig ist nur, dass die Luft unter Glas oder Folie zirkulieren kann. Sonst erwärmt sich der Raum darunter zu sehr und lässt die Pflanzen vor der Zeit austreiben.

THEMEN

Anzeige
Anzeige
Das könnte Sie auch interessieren

Geduld und Platz

Spargel im eigenen Garten braucht Platz

OFFENBURG Wer Spargel im eigenen Garten anbauen will, braucht Geduld und ein wenig Platz. Neue Beete können im April und Mai angelegt werden, erläutert die Zeitschrift «Mein schöner Garten».mehr...

Leben : Haus und Garten

Zimmer-Bonsais brauchen Licht und Geduld

Kassel (dpa/tmn) Eine solide Fan-Gemeinde haben Bonsais schon lange: Die kunstvolle Gestaltung von Miniaturbäumen nach asiatischem Vorbild ist für Hobbygärtner eine Herausforderung.mehr...

Leben : Haus und Garten

Fleißige Schönheiten: Flamingoblumen blühen das ganze Jahr

Berlin (dpa/gms) Die Flamingoblume (Anthurium scherzerianum) blüht das ganze Jahr über in den Farben Rot, Rosa und Weiß. Voraussetzung dafür allerdings ist, dass die Bedingungen für das Wachsen stimmen, erklärt der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde (BDG) in Berlin.mehr...

Leben : Haus und Garten

Jasmin ist das strahlende Gelb des Winters

Bonn (dpa/tmn) Eigentlich ist es Leichtsinn, was der Winterjasmin veranstaltet: Blüten mitten im Winter - und das über mehrere Monate! Erfolgreich ist er damit trotzdem, und den Gartenbesitzer freut das strahlende Gelb in dunkler Jahreszeit.mehr...

Leben : Haus und Garten

Goldgelbe Frühstarter: Winterlinge trotzen Eis und Schnee

Bonn (dpa/tmn) Von einem Tag auf den anderen sind sie da. Wo gestern nur schwarze Erde lag, leuchten plötzlich die ersten Winterlinge in strahlendem Gelb. Ihre «Butterblümchen» zählen zu den ganz frühen Frühlingsboten, die sogar ein wenig vor den Schneeglöckchen erscheinen.mehr...