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Neubau der Stromtrasse

Planordnungsverfahren beginnt

Die Hochspannungsleitung von Dortmund-Kruckel nach Rheinland-Pfalz soll aufgerüstet werden. Nun beginnt der erste Schritt für den Neubau durch die Amprion GmbH.

KRUCKEL

von Von Christian Rothenberg

, 05.04.2011
Neubau der Stromtrasse

Ob die Überlandlösung für den Stromtransport für Kruckel wirklich kommt, ist mittlerweile wieder offen.

Denn das Raumordnungsverfahren ist der Anfang des zweistufigen Zulassungsverfahrens. Darin legt die RWE-Tochter der Bezirksregierung ihre Baupläne für den künftigen Verlauf der Stromtrasse vor. „Wir würden das natürlich gern über die alte Trasse machen“, erklärt Amprion-Sprecher Andreas Preuß. Über diese 116 Kilometer lange Hochspannungsleitung von Dortmund ins rheinland-pfälzische Betzdorf-Dauersberg wird bisher Strom aus verschiedenen Energieträgern nach Süden transportiert.

Die bestehenden aus den 20er Jahren stammenden Leitungen sollen künftig durch eine 380-Kilovolt-Leitung ersetzt werden. Das ermöglicht eine viermal größere Transportfähigkeit als bisher. Nach Fertigstellung des 140-Millionen-Euro-Projekts im Jahr 2020 soll Süddeutschland dann überwiegend durch Windenergie aus dem Norden versorgt werden. „Bis dahin werden dort einige Kraftwerke stillgelegt. Der Süden braucht dann dringend Strom“, so Preuß. Der Bau der neuen Trasse soll 2012 beginnen.

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