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Neue Förderung für private Mini-Heizkraftwerke

Bonn (dpa/tmn) Wohnungsbesitzer können ab September eine neue staatliche Förderung für kleine Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) beantragen. Die Höhe des Zuschusses richtet sich nach der Leistung der Anlage und der Anzahl der Betriebsstunden.

Dies teilte der Verein Wohnen im Eigentum in Bonn mit. Für eine Mini-KWK-Anlage mit 5,5 Kilowatt elektrischer und 12,5 Kilowatt thermischer Leistung - in der Regel ausreichend für ein Mehrfamilienhaus mit bis zu zwölf Parteien - gibt es zum Beispiel einen Zuschuss von bis zu knapp 7400 Euro.

Mini-Heizkraftwerke gelten als sehr umweltfreundlich und preisgünstig. Sie erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme und nutzen damit bis zu 90 Prozent der eingesetzten Energie. Besonders effizient arbeiten sie in Gebäuden mit einem vergleichsweise hohen Wärmebedarf. Ideal geeignet sind sie damit für Mehrfamilienhäuser.

Da sie aber anfangs hohe Investitionen erfordern, sind die Mini-KWK-Anlagen bislang noch wenig verbreitet. Das neue Förderprogramm soll die kleinen Heizkraftwerke wirtschaftlich attraktiver machen. Die Zuschüsse müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle im Internet beantragt werden.

Antrag: www.bafa.de

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