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Neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

Tel Aviv (dpa) Nach Wochen relativer Ruhe gibt es wieder Gefechte mit Toten und Verletzten zwischen Israelis und Palästinensern. Militante aus dem Gazastreifen setzen weiter auf den bewaffneten Kampf gegen Israel.

Neue Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern

Ein bis an die Zähne bewaffneter palästinensischer Dschihadist bei einer Beerdigung in Gaza-Stadt. Foto: Ali Ali

Bei einem Feuergefecht und einem israelischen Luftangriff im Gazastreifen wurden ein israelischer Soldat und ein Palästinenser getötet. Vier weitere militante Palästinenser wurden am Freitag verletzt. Die neue Runde der Gewalt hatte am frühen Morgen begonnen, als ein Palästinenser den Grenzzaun zu dem Gebiet am Mittelmeer überwand und einen israelischen Soldaten erschoss. Der Palästinenser sei bei dem Feuergefecht in der Nähe des Kibbuz Kissufim ebenfalls getötet worden, teilte das israelische Militär mit. Die militante Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad bekannte sich zu dem Anschlag.

Anschließend schlugen zwei aus dem Gazastreifen abgefeuerte Raketen in Israel ein. Opfer oder Schäden gab es dabei nicht. Die israelische Luftwaffe griff daraufhin Stellungen der Palästinenser an. Vier Männer wurden nach Angaben des medizinischen Notdienstes in dem Gebiet am Mittelmeer verletzt, zwei von ihnen schwer. Nach israelischen Angaben hätten die Männer gerade den Start weiterer Raketen vorbereitet.

Der Gazastreifen wird seit bald fünf Jahren von der radikal-islamischen Hamas regiert. In ihrer Satzung spricht sie Israel zwar das Existenzrecht ab und propagiert auch den bewaffneten Widerstand. Tatsächlich aber sind es nach Informationen aus dem Gazastreifen kleinere und militantere Organisationen, die Israel immer wieder angreifen. Israel macht jedoch die Hamas als herrschende Kraft im Gazastreifen auch für diese Taten verantwortlich.

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